Wir nehmen diese Erlebnisse und schreiben aus einer fast schon fiktionalen, hypothetischen Sichtweise. Die Songs fangen die romantischen Frustrationen und das neurotische Verlangen ein – also das Melodrama, das sich daraus ergibt, einfach nur ein Mensch mit Gefühlen zu sein, der Beziehungen und innere Zerwürfnisse erlebt. Aber alles ist ausgeschmückt – nichts von dem, was wir tun, sollte man als große Beichte verstehen.
Teil einer Indie-Band zu sein ist ein bizarres Gefühl, wenn die Welt in Flammen steht. Was bleibt einem da am Ende des Tages noch anderes übrig, als zu versuchen, sich seinen Freiraum zu schaffen – immerhin habe ich noch meine Fantasie und kann andere einladen, mich dorthin zu begleiten. Ab einem bestimmten Punkt muss man einfach sagen: Scheiß drauf und weitermachen.
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