Knifflige Kolonien auf kargen Gesteinsbrocken
In *AstroScaper* steuerst du Expeditionen zu unterschiedlichen Himmelskörpern. Anders als bei klassischen Genrevertretern baust du hier nicht auf ebenen Flächen mit starrem Raster, sondern platzierst Gebäude frei auf allen Seiten von dreidimensionalen Asteroiden. Das Herzstück des Spiels bildet ein Zusammenspiel aus drei zentralen Ressourcen: Bevölkerung, Ressourcen und Lebenserhaltung. Jedes Bauwerk beeinflusst mindestens einen dieser Werte, wobei die genaue Positionierung entscheidend ist.Nahe gelegene Strukturen sowie natürliche Vorkommen auf den Gesteinsbrocken gewähren Boni oder verhängen Abzüge. Was zunächst als einfache Balanceübung beginnt, wandelt sich mit fortschreitender Spieldauer in ein anspruchsvolles Raumrätsel. Mit der Zeit schaltest du komplexere Gebäude frei, während der verbleibende Platz auf dem Asteroiden immer knapper wird. Zusätzlich bringen Zugnetze eine weitere strategische Ebene ins Spiel: Verbindest du Bahnhöfe zu funktionierenden Schienennetzen, belohnt dich das Spiel mit wertvollen Effizienzboni. Trotz des steigenden Anspruchs setzt *AstroScaper* auf eine entspannte Atmosphäre ohne Zeitdruck. Funktionen wie eine kostenlose Rückgängig-Taste ermutigen zum Experimentieren mit verschiedenen Layouts.
Vom Rivalen-Duell zum eigenen Weltraumspiel
Hinter dem Entwicklerstudio Fun Fortress stecken die beiden langjährigen Unity-Entwickler Jarek Polak und Jacek Janik aus Bielsko-Biała. Die Idee zum Spiel entstand aus einer freundschaftlichen Rivalität: Die beiden forderten sich regelmäßig in den Highscore-Listen von *Islanders* heraus und beschlossen schließlich, ihre eigene Interpretation des Konzepts umzusetzen.Entwickler Jarek Polak erklärt die Motivation hinter dem Projekt:
Als wir mit der Arbeit an AstroScaper begannen, wollten wir genau dieses einfache Spielprinzip einfangen, das keine große Zeitinvestition erfordert, aber dennoch schwer aus der Hand zu legen ist. Ich glaube, das ist uns gelungen, denn wir laden das Spiel oft nur, um eine neue Funktion oder einen Fix zu testen – und erwischen uns Minuten später dabei, wie wir immer noch spielen und noch ein weiteres Gebäude platzieren.
Wir wollten den Wandel von einem kargen Asteroiden zu einer blühenden Kolonie einfangen – daher stammen die vielen kleinen Animationen, die vorbeifahrenden Züge und die vorbeifliegenden Raumfähren. Außerdem wollten wir, dass die Spieler ihre Kolonien durch freischaltbare Farbpaletten, Logos und Denkmäler individuell gestalten können. Es war eine interessante Herausforderung, den Weltraum gemütlich und zugänglich wirken zu lassen und ihn schließlich mit Leben zu füllen.
Umfang der Vollversion und Release-Details
Gegenüber der bereits erhältlichen Demo erweitert die Vollversion das Spielerlebnis deutlich. Neben der kompletten Expedition mit 15 prozedural generierten Levels steht dir ein freier Baumodus ohne Einschränkungen zur Verfügung. Zudem warten unbegrenzte Zufalls-Asteroiden, das vollständige Gebäudesortiment sowie sämtliche visuelle Anpassungsoptionen wie Farbpaletten, Logos und Monumente auf dich.*AstroScaper* erscheint am 27. August auf Steam zu einem Preis von 9,99 Euro. Zum Verkaufsstart gewähren die Entwickler einen Startrabatt von 15 Prozent.


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