Ein intimes Porträt der Berliner Fetisch-Kultur
Der Dokumentarfilm trägt den Titel „KITKATCLUB – KINKS OF BERLIN“ und entstand unter der Regie des österreichischen Filmemachers Philipp Fussenegger. Mit einer Laufzeit von rund 96 Minuten und einer Altersfreigabe ab 18 Jahren nimmt dich die Produktion mit auf eine Reise durch pulsierende Nächte, persönliche Schicksale und das Ringen um individuelle Selbstbestimmung. Der Streifen kommt im Verleih von Farbfilm in die Kinos, der offizielle Kinostart in Deutschland ist für den 10. September 2026 terminiert.Im Mittelpunkt des Films stehen ganz unterschiedliche Menschen, die den Club prägen oder dort Zuflucht und Verwandlung suchen. Fussenegger und sein Team begleiten eine Reihe vielschichtiger Protagonistinnen und Protagonisten hautnah in ihrem Alltag sowie im Nachtleben. Dazu gehört Tim, der unter seinem Künstlernamen Raven Van Krueger als Drag-Performer durchstarten möchte. Weiterhin begleitest du Elisa, die gemeinsam mit ihrem Freundeskreis neue Facetten der eigenen Sexualität erkundet.
Auch Paarbeziehungen abseits bürgerlicher Klischees bekommen reichlich Raum: Ein BDSM-Pärchen lebt seine Leidenschaft und Liebe offen in der Öffentlichkeit aus, während ein DogPlay-Duo den Spagat zwischen häuslicher Stabilität und exzessivem Partyleben meistert. Neben rauschenden Clubnächten zeigt die Dokumentation jedoch auch schmerzhafte und emotionale Momente. So kämpft der Protagonist David gegen seine Sucht und versucht, sich schrittweise zurück in ein geordnetes Leben zu arbeiten. Zudem kommt Clubgründer Simon zu Wort, der wie ein Zeitzeuge vergangener Dekaden wirkt und Einblicke in die Anfänge und das Fundament des geschichtsträchtigen Etablissements gewährt.
Renommiertes Team hinter der Kamera
Die Produktion vereint erfahrene Akteure des deutschen und österreichischen Filmschaffens. Regisseur Philipp Fussenegger hat sich in der Filmbranche bereits einen Namen gemacht. Für seinen Musikdokumentarfilm „TEACHES OF PEACHES“, den er gemeinsam mit Judy Landkammer inszenierte, erhielt er auf der Berlinale 2024 den renommierten Teddy Award. Zuvor wurde seine Arbeit bereits mit dem Max-Ophüls-Preis sowie dem FIRST STEPS Award gewürdigt.Für das Drehbuch zeichnet Susanne Heuer verantwortlich. Sie ist nicht nur promovierte Gender-Studies-Absolventin und Autorin, sondern bringt als Performerin, Gründerin des queer-feministischen Burlesque-Trios „The Velvet Creepers“ und Mitglied des „House of Lunacy“-Kollektivs intime Insider-Kenntnisse der Berliner Szene mit.
Produziert wurde die Dokumentation von Cordula Kablitz-Post und ihrer Firma Avanti Media Fiction. Kablitz-Post prägt die deutsche Dokumentarfilmszene seit vielen Jahren, etwa durch das Erfolgsformat „DURCH DIE NACHT MIT...“, das mit vier Grimme-Preisen ausgezeichnet wurde, oder den Dokumentarfilm „WEIL DU NUR EINMAL LEBST – DIE TOTEN HOSEN AUF TOUR“.
Entstanden ist das Projekt in Koproduktion mit ZDF – Das kleine Fernsehspiel sowie Funfairfilms. Unterstützung erhielt die Produktion durch Fördergelder des Deutschen Filmförderfonds (DFFF), der Filmförderungsanstalt (FFA), des Medienboards Berlin-Brandenburg (MBB) sowie des Landes Vorarlberg.


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