Eine waghalsige Lüge im München der NS-Zeit
Die Handlung geht auf die realen Geschehnisse rund um die Münchner Kochschule Schwarz zurück. Das Geschehen nimmt seinen Anfang, als das traditionsreiche Restaurant Schwarz im Jahr 1938 zerstört wird. Um zu helfen, greift der charmante Schwindler Edgar zu einer ungewöhnlichen Methode: Er erfindet kurzerhand eine Kochschule für jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Der offizielle Vorwand lautet, den Teilnehmern durch die Ausbildung bessere Chancen für eine spätere Auswanderung ins Ausland zu verschaffen.Was als gut gemeinte Täuschung beginnt, entwickelt sich jedoch rasch zu einer hochgefährlichen Eigendynamik. Die fingierte Schule weckt das Interesse der falschen Leute: Ein Großteil der Münchner Nazi-Prominenz möchte dort plötzlich mitessen und die Gerichte probieren. Zu den weiteren Verwicklungen gehört die Frau des Gauleiters, die unvermittelt von einer eigenen Karriere als Starköchin träumt. Als Edgar schließlich auch noch einer Mathematikerin begegnet, die ihm gehörig den Kopf verdreht, wächst die waghalsige Lüge zu einem immer größer werdenden Chaos heran. Vor dem düsteren Hintergrund des Nationalsozialismus inszeniert Dani Levy die Geschehnisse als temporeiche Komödie mit prägnantem Witz.
Prominente Besetzung und vielseitiges Kreativteam
Für das Projekt konnte eine hochkarätige Besetzung gewonnen werden. In den zentralen Rollen wirst du unter anderem Florian David Fitz, Hannah Herzsprung, Sabin Tambrea und Sunnyi Melles sehen. Das Ensemble wird komplettiert durch Robert Joseph Bartl, Petra Berndt, Andreas Giebel, Gregor Bloéb, Michael Ostrowski und Robert Reinagl.Neben seiner Rolle als Regisseur zeichnet Dani Levy gemeinsam mit Alexander Costea, Tristan Fiedler und Martin Walz für das Drehbuch verantwortlich. Bei der dramaturgischen Ausarbeitung erhielt das Autorenteam zudem Unterstützung von Florian David Fitz, Oliver Ziegenbalg und Stefan Betz. Produktionsseitig steht eine Kooperation mehrerer bekannter Firmen hinter dem Projekt: new!move films, X Filme Creative Pool, Wega Film und Warner Bros. Film Productions Germany realisieren den Spielfilm in Koproduktion mit oki films sowie in Zusammenarbeit mit Magic Media Production.
Auch finanziell stützt sich die Produktion auf ein breites Fundament. Gefördert wurde das Filmprojekt durch das Österreichische Filminstitut (ÖFI+), den FilmFernsehFonds Bayern (FFF), die Filmförderungsanstalt (FFA), die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie den Deutschen Filmförderfonds (DFFF). Der Verleih liegt vollständig bei Warner Bros. Pictures.

