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GOG bringt Polens Spielegeschichte an die Stadtmauer

Freiluftausstellung in Warschau zeigt die Entwicklung der polnischen Games-Branche



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Videospiele sind längst mehr als reine Unterhaltung - sie sind Teil der Kulturgeschichte. Genau diesen Gedanken greift GOG gemeinsam mit dem polnischen Außenministerium und der Indie Games Poland Foundation auf. In Warschau wurde jetzt eine öffentliche Freiluftausstellung eröffnet, die die Geschichte der polnischen Spieleentwicklung für Besucher aus aller Welt erlebbar macht.

GOG macht Spielegeschichte im Herzen Warschaus sichtbar

Die Ausstellung befindet sich an den Mauern des Warschauer Barbakans in der historischen Altstadt und kann kostenlos rund um die Uhr besucht werden. Insgesamt 18 Informationstafeln führen Besucher durch mehrere Jahrzehnte polnischer Videospielgeschichte. Dabei reicht der Bogen von den ersten Entwicklungen auf 8-Bit-Computern in den 1980er-Jahren bis hin zu modernen Produktionen, die heute weltweit Millionen Spieler erreichen.

The Witcher 3 und weitere Meilensteine stehen im Mittelpunkt

Mehrere bekannte Titel erhalten eigene Ausstellungsbereiche. Dazu gehören unter anderem The Witcher 3, Cyberpunk 2077, This War of Mine, Frostpunk, Superhot, Medieval Dynasty, The Thaumaturge und Carrion. Ergänzend beleuchtet die Ausstellung die Herausforderungen der frühen Entwicklergeneration, den internationalen Durchbruch polnischer Studios sowie den Aufstieg unabhängiger Entwicklerteams. The Witcher 3 nimmt dabei als eines der erfolgreichsten Spiele des Landes eine besonders prominente Rolle ein und verdeutlicht den internationalen Einfluss der polnischen Games-Branche.

Aus Digital Dreamers wird eine Ausstellung für alle

Die Präsentation basiert auf dem Projekt „Digital Dreamers“, das ursprünglich entwickelt wurde, um die Geschichte der polnischen Spieleentwicklung international zu vermitteln. Für die Ausstellung in Warschau wurde das Konzept erweitert und um zusätzliche Inhalte ergänzt. GOG übernahm dabei unter anderem Gestaltung, Produktion, Aufbau und Organisation der Ausstellung.

Warschau zählt zu Europas wichtigsten Games-Standorten

Mit der Ausstellung rückt zugleich die Bedeutung Warschaus als Zentrum der europäischen Spieleentwicklung in den Fokus. Nach aktuellen Branchendaten arbeiten dort mehr als 6.300 Fachkräfte in der Games-Industrie. Rund 300 Unternehmen sind in der Stadt ansässig und machen Warschau damit zu einem der bedeutendsten Entwicklungsstandorte Europas. Die Freiluftausstellung kann noch bis Ende September kostenlos besucht werden und soll die Geschichte der polnischen Videospielentwicklung einem breiten Publikum näherbringen.

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