Zwischen Trennung und Verbundenheit
Im Mittelpunkt stehen Anna und Magnús, die gemeinsam mit ihren drei Kindern an der rauen Küste Islands leben. Obwohl sie sich längst getrennt haben, bleibt ihr Alltag eng miteinander verwoben. Während Magnús als Fischer oft auf See ist, kämpft Anna um ihre künstlerische Selbstverwirklichung.Der Film begleitet die Familie durch scheinbar alltägliche Momente - Ausflüge in die Natur, kleine Rituale und stille Begegnungen - und stellt dabei die Frage, ob zwischen den beiden vielleicht doch noch eine Form von Liebe existiert.
Visuelle Kraft und minimalistisches Erzählen
THE Love That Remains wurde 2025 in der Reihe Cannes Premiere uraufgeführt und überzeugte mit seinem reduzierten, aber eindringlichen Stil. Die beeindruckenden Landschaften Islands sind dabei weit mehr als nur Kulisse - sie spiegeln die emotionale Lage der Figuren wider und verleihen dem Film eine besondere Tiefe.Regisseur Hlynur Pálmason bleibt damit seiner Linie treu, nach Filmen wie „Godland“ und „Weißer, weißer Tag“ erneut Geschichten zu erzählen, die zwischen Intimität und großer Bildsprache balancieren.
Ein Film über das, was bleibt
Mit einer Mischung aus Humor, Melancholie und feinsinniger Beobachtung gelingt THE Love That Remains ein Blick auf Beziehungen, die sich nicht einfach auflösen lassen. Der Film zeigt, dass Liebe nicht immer verschwindet - sondern manchmal in veränderter Form weiterbesteht.Kinostart in Deutschland ist der 18. Juni 2026.


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