Zwei EPs, zwei Seelenzustände
Hell ist die energiegeladene, kraftvolle Seite von Hafen 040. Dick produziert, nach vorne gehend und getragen von dem Gefühl, trotz Rückschlägen weiterzumachen. Dunkel hingegen widmet sich der leisen, schweren Stimmung – der ehrlichen Auseinandersetzung mit Krankheit, Verlust und der eigenen Endlichkeit. Beide Releases funktionieren einzeln, entfalten aber gemeinsam ihre volle Wirkung.Eine Band mit Geschichte und neuen Wegen
Die Musiker blicken auf einen intensiven Weg zurück. Nach der Nierentransplantation von Sänger Thomas und den Umbrüchen innerhalb der Band entwickelte Hafen 040 eine neue Klarheit, die in Hell und Dunkel spürbar ist. Unterstützt von Produzenten wie Phil Meyer und Guido Donot entstanden zwei Veröffentlichungen, die die Entwicklung der Band spiegeln.Kreative Prozesse, die unterschiedlicher kaum sein könnten
Während Hell weitgehend aus bereits fertigen Songs bestand, entstand Dunkel im Studio – mit neuer kreativer Dynamik und zusätzlicher Unterstützung. So unterscheiden sich die EPs bewusst auch soundtechnisch, was beiden Teilen ihren eigenen Charakter verleiht.Feat‑Gäste verstärken die Kontraste
Hell bringt Features von Anchors & Hearts und Elfmorgen mit, während auf Dunkel Unterstützung von Marathonmann zu hören ist. Dadurch bekommen beide EPs zusätzliche Nuancen und eine stärkere Identität.Hafen 040 gehen mit der Veröffentlichung von Hell und Dunkel wieder auf Tour. Wer sie live erlebt, darf sich auf emotionale Texte, ehrliche Energie und eine Mischung aus Härte und Nahbarkeit freuen.


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