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Film Festival Cologne 2025: Starke Debüts setzen kreative Akzente

Von Kristen Stewarts Regiearbeit bis zu poetischen Erstlingswerken – das Festival zeigt die Magie des Anfangs



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Das Film Festival Cologne 2025 steht ganz im Zeichen außergewöhnlicher Debüts. Erste Filme haben oft eine ganz besondere Aura – hier suchen Regisseur:innen nach ihrer eigenen Stimme, wagen Experimente und erzählen Geschichten, die ihnen besonders nah am Herzen liegen. Genau diese kreative Energie ist es, die das Festival so spannend macht.

Kristen Stewart überrascht als Regisseurin

Eines der meistdiskutierten Werke ist The Chronology of Water, das langerwartete Regiedebüt von Schauspielerin Kristen Stewart. Die Adaption des Romans von Lidia Yuknavitch erzählt die radikal subjektive Geschichte einer jungen Frau, die versucht, mit Missbrauchserfahrungen umzugehen und dabei in Sport, Sex und Drogen Zuflucht sucht, bevor sie als Autorin zu sich selbst findet. Stewart inszeniert das Ganze kompromisslos intensiv – ein Highlight des Festivals.

Internationale Vielfalt auf der Leinwand

Neben Stewart sind es vor allem die internationalen Debüts, die für Aufsehen sorgen:
  • Ein Kuchen für den Präsidenten von Hasan Hadi führt ins Irak der 90er, wo ein Mädchen für Saddam Hussein einen Geburtstagskuchen backen soll – und zeigt dabei eindringlich den Alltag unter einem Regime.
  • My Father’s Shadow von Akinola Davies Jr. verbindet Kindheitserinnerungen mit einem politischen Blick auf Nigeria in den 90ern.
  • Sorry, Baby von Eva Victor balanciert schwarzen Humor mit traumatischen Erfahrungen und wird getragen von einer eindrucksvollen Hauptrolle der Regisseurin selbst.
  • White Snail von Elsa Kremser und Levin Peter erzählt von zwei Außenseitern, die durch ihre morbiden Leidenschaften zueinanderfinden, und erhielt in Locarno bereits Preise.

Der Zauber des Anfangs

Das Festival zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig, mutig und kreativ Filmdebüts sein können. Ob intime Dramen, politische Reflexionen oder radikal subjektive Erzählungen – die Auswahl 2025 beweist, dass der Zauber des Anfangs ungebrochen ist.

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