Frontmann und Songwriter John Treanor beschreibt offen, unter welchen Umstaenden der Song im Mai 2023 entstand:
'Gimme Some Pain' wurde in einem der schlimmsten Jahre geschrieben, die ich seit meinen Zwanzigern erlebt habe. Mein Leben fiel auseinander, ich fühlte starke Schuld und Scham, fast täglich Suizidgedanken. Ich habe keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, ganz normale Dinge wie zur Arbeit zu gehen und all meine anderen Verpflichtungen zu erfüllen. All das steckt im Hintergrund der Entstehung dieses Songs. Mir ist bewusst, dass meine Probleme im Vergleich zu Menschen in wirklich unglücklichen Umständen wahrscheinlich eher belanglos sind, aber Schmerz ist eben eine zutiefst subjektive Erfahrung.
Vom Sturm in den sicheren Hafen
Der Albumtitel "Asylum Harbour" bezieht sich auf einen seemaennischen Begriff fuer einen sicheren Ort, um einen Sturm abzuwarten, und beschreibt damit programmatisch das Album selbst: Es erzaehlt vom Wiederauftauchen in einer neuen Phase der Heilung nach der Pandemie und knuepft an das Vorgaengeralbum "Sea Of Sorrow" an, auf dem Treanor Schmerz, Taubheit und Chaos noch deutlicher im Vordergrund standen.Tombstones In Their Eyes begannen vor rund einem Jahrzehnt als Demo-Austausch zwischen den Kindheitsfreunden John Treanor in Los Angeles und James Cooper in New York, ehe daraus eine vollwertige Band wurde. Heute besteht die Besetzung aus Treanor (Gesang, Gitarre), Stephen Striegel (Schlagzeug), Courtney Davies (Gesang), Phil Cobb und Paul Boutin (Gitarren) sowie den neueren Mitgliedern Joel Wasko (Bass) und Clea Cullen (Gesang). Fuer Treanor ist das Songwriting seit jeher ein Weg, mit Angstzustaenden und Depressionen umzugehen, ohne selbst zum Mittelpunkt des Gesprächs zu werden.
Residency-Auftakt in Los Angeles
Live sind Tombstones In Their Eyes am 12. Maerz im Gold-Diggers in Los Angeles zu sehen, gemeinsam mit TwoLips und Noamz. Der Auftritt eroeffnet zugleich eine monatliche Konzertreihe der Labels Kitten Robot Records und Final Girl Records, die bis Juni laeuft und sowohl etablierte Untergrund-Acts als auch aufstrebende Indie-Talente zeigt."Asylum Harbour" ist ab sofort auf CD sowie auf rotem Vinyl erhaeltlich, digital unter anderem auf Spotify, Apple Music und Bandcamp.


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