Psychologischer Horror trifft auf 80er-Pop
Thy Sanatorium zeichnen sich musikalisch vor allem durch eine Kombination aus extremen Metal-Elementen und Einflüssen des psychologischen Horrors aus. Stilistisch dürften sich Fans von Gruppen wie Cradle of Filth oder Children of Bodom bei dem Sound der Band schnell zu Hause fühlen. Dass ausgerechnet eine solche Gruppe einen weltberühmten Synthesizer-Pop-Hit aufgreift, mag auf den ersten Blick wie ein klarer Stilbruch wirken. Doch die Musiker nutzen den extremen Kontrast zwischen der unbeschwerten Leichtigkeit des Originals und ihrer eigenen, düsteren Ästhetik gezielt aus.Die Band selbst erklärt ihren ungewöhnlichen Schritt mit dem Wunsch, bewusst mit den Hörgewohnheiten und Erinnerungen des Publikums zu spielen. In einem offiziellen Statement äußern sich die Musiker wie folgt zu ihrem Projekt:
Unser Debütalbum ist stark von psychologischem Horror geprägt. Als es also an der Zeit war, ein Cover aufzunehmen, dachten wir uns: 'Lass uns mit den Erinnerungen der Leute spielen und etwas verdrehen, das jeder kennt.' Nun sind wir hier. Egal, ob ihr es hasst oder liebt, wir leben jetzt in einer Realität, in der dieses Cover existiert. Das ist beängstigend.
Neues Musikvideo und kreativer Nachfolger
Die Veröffentlichung des Covers wird von einem eigens produzierten Musikvideo begleitet, das die albtraumhafte Stimmung des Tracks visuell untermalt. Damit knüpft die Band direkt an den Erfolg ihres ersten vollständigen Longplayers an, der in der internationalen Musikpresse bereits auf positive Reaktionen stieß. Die Entscheidung, direkt im Anschluss ein derart bekanntes Stück der Popkultur komplett zu dekonstruieren, unterstreicht den Anspruch der Gruppe, tradierte Erwartungshaltungen im extremen Metal-Genre aufzubrechen.Egal ob du das Werk nun als augenzwinkernde Hommage, als mutiges Experiment oder als verstörende Neuinterpretation betrachtest: Thy Sanatorium gelingt es, eine altbekannte Melodie in eine völlig fremde Klangwelt zu verpflanzen. Wenn du erfahren möchtest, wie der wohl bekannteste Synth-Pop-Ohrwurm der 80er-Jahre durch die Mangel des extremen Metals gedreht klingt, kannst du dir das neue Musikvideo ab sofort auf den gängigen Videoplattformen ansehen.


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