Die britische Band hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen mit einer Mischung aus klassischem Psychedelic Rock, Jangle Pop, Folk Rock und den Einflüssen des sogenannten Paisley Underground gemacht. Auch Elemente des Garage Rock und Raga Rock fließen regelmäßig in ihr Schaffen ein. Mit klirrenden Gitarrenklängen, einer elektrischen Sitar, warmen Hammond-Orgel-Teppichen und der prägnanten Stimme von Frontfrau Alexandra Rose erschafft die Gruppe ein Klangbild, das tief in den Sechzigerjahren verwurzelt ist, ohne dabei altbacken zu wirken.
Live-Atmosphäre und fernöstliche Instrumente
Ein zentraler Aspekt bei der Entstehung von "Love You More" war die Art und Weise der Aufnahme. Für das Jahr 2026 keineswegs selbstverständlich, wurde das gesamte Material live gemeinsam im Studio eingespielt. Ziel dieser Methode war es, die unverfälschte Dynamik und das spontane Spielgefühl der fünf Bandmitglieder direkt einzufangen. Nachträgliche Korrekturen und Overdubs wurden dabei so gering wie möglich gehalten, um eine möglichst ehrliche Atmosphäre auf Platte zu bannen.Auch bei der Wahl der Instrumente und der Studiotechnik setzte die Band konsequent auf nostalgische Authentizität, ging jedoch gleichzeitig einen Schritt weiter als beim Vorgängeralbum. Sängerin Alexandra Rose beschreibt den kreativen Prozess wie folgt:
Wie bei unserem ersten Album haben wir Instrumente aus den Sechzigern – Rickenbacker, Vox, Hammond-Orgel, AC15s – und Produktionstechniken aus dieser Zeit verwendet, aber dieses Mal haben wir mit weiteren Instrumenten wie Tanpura und Swarmandal experimentiert und dabei auf unsere Liebe zu östlicher Instrumentierung und Raga Rock zurückgegriffen.
Lieder über das Leben, Politik und die Existenz
Inhaltlich präsentieren sich die zwölf Stücke auf "Love You More" in Grundzügen optimistisch, zeigen jedoch sowohl textlich als auch musikalisch klare Ecken und Kanten. Ein Beispiel dafür ist der Song "It's Too Late", der durch ein besonders mitreißendes Gitarrensolo heraussticht. Die Liedtexte setzen sich mit persönlichen Beziehungen, politischen Fragestellungen und ganz allgemeinen Facetten des menschlichen Daseins auseinander.Den emotionalen und musikalischen Höhepunkt markiert das finale Stück der Platte: "Touch The Sun". Dabei handelt es sich um eine ausgedehnte Psychedelic-Jam-Session, die der Band viel Raum für Improvisation lässt und in der laut Frontfrau Alexandra Rose grundlegende Fragen rund um die menschliche Existenz verhandelt werden.
Neben Alexandra Rose (Gesang) besteht die aktuelle Besetzung von The Crystal Teardrop aus Leon Jones an der Gitarre, Stuart Gray an den Tasten und der Orgel, Ed Quigley am Bass sowie Huw Woodward am Schlagzeug.
Tracklist
- Love You More
- Tomorrow Starts Today
- Times Are Gone
- Outside Looking In
- It's Too Late
- Circumstances
- If I'm Right
- Room Without A View
- What It Adds Up To
- The Thoughts You're Thinking
- The Eleventh Hour
- Touch The Sun


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