Dreckige Grooves und Einflüsse der Neunziger
Seit ihrem Debütalbum Guns, Knives and Tyre Irons aus dem Jahr 2021 haben sich Sundowner einen Namen für eine besonders kompromisslose Spielart des Sludge gemacht. Auf den zehn neuen Titeln von Cesspool setzen die Australier diesen Weg fort und treiben ihren Sound in noch düsterere Regionen. Dabei treffen NOLA-inspirierte Blues-Elemente auf korrosive Gitarrenriffs, beklemmende Mid-Tempo-Grooves und plötzliche Eruptionen harter Hardcore- und Punk-Aggression.Musikalisch zieht die Band klare Linien zu den Klassikern der extremen Szene. Die giftigen Blues-Anleihen von Eyehategod, die Gehässigkeit von Iron Monkey und Buzzov-en sowie die harzigen Grooves von Weedeater sind tief in der Klang-DNA der Gruppe verwurzelt. Anstatt die Vergangenheit lediglich zu kopieren, kanalisiert die Band diese Einflüsse jedoch durch eine eigenständige, australische Note voller Feindseligkeit. Sundowner ordnen den charakteristischen Klang der neuen Platte wie folgt ein:
Cesspool setzt unseren gewohnten Sludge-Stil fort und verschmilzt die Einflüsse der klassischen Pionier-Bands der 90er-Jahre noch stärker durch unsere eigene Perspektive aus Adelaide, Südaustralien.
Bewährte Produktion auf die Spitze getrieben
Hinsichtlich der technischen Umsetzung vertrauen Sundowner auf bewährte Kräfte. Während die Band in ihren Anfangsjahren fast alle Produktionsschritte in Eigenregie absolvierte, holten die Musiker bereits für Lysergic Ritual professionelle Unterstützung ins Boot. Für Cesspool arbeiteten sie erneut mit demselben Team zusammen. Jason Fuller von den Goatsound Studios übernahm erneut den Mix des Albums, während Dav Byrne von Iridium Audio das finale Mastering steuerte.Die Vorgabe für die neuen Aufnahmen war simpel, aber extrem: Sämtliche Regler sollten noch weiter aufgedreht werden, um ein möglichst brachiales Klangerlebnis zu erschaffen. Die Band beschreibt diesen Prozess folgendermaßen:
Wir haben mit demselben Produktionsteam wie bei unserem letzten Album zusammengearbeitet, aber alles noch weiter getrieben, um einen noch unbarmherzigeren und abrasiveren Sound zu erzielen.



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