Die Wurzeln im katalanischen Underground
Gegründet wurde das Projekt im Jahr 2023 in Barcelona von Òscar Linares und Manel Song, die Musikfans unter anderem von der Band Syberia kennen dürften. Unterstützung erhielten sie von Xavi Forné, der ansonsten bei Formationen wie Ulmus aktiv ist und zudem hinter Error! Design steht. Im Verlauf des Jahres 2025 vervollständigten schließlich der Sänger David Rodríguez und der Bassist Gerard Serrano das Line-up. Letzterer bringt durch seine Beteiligung an Bands wie Hurricäde, Llacuna und Leavs zusätzliche Erfahrung mit. Durch diese Konstellation ist Sotabosc tief in der lebendigen Independent- und Underground-Szene Kataloniens verwurzelt. Die Musiker teilen einen dezidiert antifaschistischen Ethos, der sich wie ein roter Faden durch ihr gesamtes künstlerisches Schaffen zieht und konsequent in ihren Texten transportiert wird.Zwei konzeptionelle Hälften
Musikalisch entfaltet sich „El Batec dels Maquis“ in zwei deutlich voneinander getrennte Hälften, die jedoch eine geschlossene erzählerische Einheit bilden. Der erste Teil des Albums widmet sich der Neuinterpretation von drei Kompositionen, die ursprünglich von der Band Ulmus stammen. Diese Stücke waren seinerzeit rein instrumental und für akustische Instrumente geschrieben worden. Sotabosc haben sie nun in einen neuen Sound gehüllt, der stark von den Konventionen des atmosphärischen Black Metals sowie von ausladenden Post-Rock-Einflüssen geprägt ist. Inhaltlich stehen hier Tiere, Wälder und die Natur im Mittelpunkt. Dieser erzählerische Bogen legt den Grundstein für die thematische und klangliche Entwicklung im weiteren Verlauf der Platte.Tracklist
- Nerthus
- Heimdall
- Freyja
- El batec dels Maquis / Records vius en la foscor
Aufgenommen, abgemischt und gemastert wurde das gesamte Album von Daniel Gil im Siete Barbas Studio in Barcelona. Für die visuelle Komponente zeichnen sich ebenfalls namhafte Kreative aus: Während Error! Design für das Layout verantwortlich ist, stammt die begleitende Symbolik von Woodcvtter Illustration. Mit diesem Debüt gelingt Sotabosc ein starkes Statement, das künstlerische Tiefe und gesellschaftspolitische Relevanz eindrucksvoll miteinander verbindet.



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