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Solace kündigen neues Album „Fading Failing Ruin“ an

Die Stoner-Doom-Urgesteine melden sich mit neuer Musik und Tour zurück



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Wenn du dich im tiefen, schweren Kosmos des Stoner Dooms und Heavy Metals bewegst, ist der Name Solace seit Jahrzehnten ein verlässlicher Anker. Nun feiert die Band aus New Jersey nicht nur ihr 30-jähriges Bestehen, sondern hat mit „Fading Failing Ruin“ auch ihr fünftes Studioalbum angekündigt. Pünktlich zum Jubiläum erscheint das Werk am 3. Juli 2026 über Magnetic Eye Records. Einen ersten Vorgeschmack liefert die Band bereits mit dem neuen Musikvideo zur Vorab-Single „Spiral Will".

Apokalyptische Klangwelten und lyrische Tiefe

Das kommende Album setzt stark auf apokalyptische und höllische Themen, die perfekt in die heutige Zeit passen sollen. Dabei greifen Solace auf Einflüsse aus den frühesten Tagen des Metals zurück und verbinden diese mit zeitgenössischer Härte. Sänger Justin Goins beschreibt die konzeptionelle Entwicklung des Albums im Vergleich zum Vorgänger:
Wenn unser vorheriges Album ‚The Brink‘ die letzten Gedanken eines ertrinkenden Mannes darstellte, dann ist ‚Fading Failing Ruin‘ sein Geist, der an Land gespült wird. Diese neue Welt ist ihm fremd und fern, und er wird bald erkennen, dass es keinen Boden gibt, in den er sinken kann. Es gibt immer eine weitere Tiefe, in die er hinabsteigen kann, wenn er den darunter liegenden Felsboden durchbricht. Der Preis für seine Lebensfehler ist es, mit einer Kette am Knöchel an einen Stein gefesselt zu sein und im Kreis zu gehen, bis die Kette, die sich um den Stein windet, ihn in einer Spirale zieht, um am Felsen zerschmettert zu werden. Der einzige Weg nach vorn ist der Aufstieg, und der einzige Weg aufzusteigen besteht darin, sich Flügel zu erschaffen – eine Feder, gewachsen aus jeder Kränkung und Wunde –, bis er die Fluchtgeschwindigkeit erreichen, die Kette sprengen und sich über seine menschlichen Schwächen erheben kann. Die Freiheit von Flügeln kann jedoch ihr eigener Fluch sein und droht ihn in ein Monster zu verwandeln.
Justin Goins

Drei Jahrzehnte Bandgeschichte und Wurzeln im Untergrund

Die Wurzeln von Solace reichen weit zurück. Im Jahr 1996 erhoben sie sich aus der Asche von Godspeed, einer Formation, die sich einst in Sendungen wie Headbanger's Ball einen Namen machte, auf dem „Nativity in Black“-Tributealbum zu Ehren von Black Sabbath erschien und mit Größen wie Cathedral tourte. Inmitten des aufkommenden Internetzeitalters und der wachsenden Stoner-Rock-Szene prägten Solace ihren eigenen Sound aus hardcore-inspiriertem Metal, markantem Gesang und einer düsteren Doom-Schlagseite.

Ihr fulminantes Debüt „Further“ erschien im Jahr 2000. Eine erweiterte und remasterte 25-jährige Jubiläumsedition erwies sich später als unerwarteter, aber verdienter Tribut an den brillanten, aber vom Leben gezeichneten Original-Sänger Jason L., der im Januar 2005 verstarb. Über die Jahre bauten Solace auf einem Fundament aus klassischem Metal, frühem Doom und Punk-Ethos auf, dem sie eine gehörige Dosis Hardcore-Wut und groovigen Sludge beimischten. Nach Alben wie „13“ (2003), das ihnen Einladungen zum renommierten Roadburn Festival einbrachte, und dem 2010er Werk „A.D.“ folgte eine kreative Pause und ein Line-up-Wechsel, ehe 2019 das vierte Album „The Brink“ erschien.

Mit „Fading Failing Ruin“ knüpft das Quintett nahtlos an diese reiche Geschichte an. Neben den Bandmitgliedern Justin Skyler Daniels, Justin Goins, Tim Schoenleber, Mike Sica und Tommy Southard trugen auch Gastmusiker wie Pelle Andersson von Lowrider zu den Aufnahmen bei, die von Eric Rachel produziert wurden.

Tracklist

  1. Spiral Will
  2. Fettered to a Stone
  3. A God Changes His Plans
  4. Wrath's Object (The Big Fall)
  5. Culling the Herd
  6. Beyond Below
  7. Malengine (The Scaffold)
  8. Every Day Is a Loaded Gun
  9. Ridden

Europa-Tournee im Frühjahr

Um die Veröffentlichung zu begleiten und die Bühnen wieder zum Beben zu bringen, begeben sich Solace auf eine ausgedehnte Europatournee. Der Auftakt erfolgt am 7. Mai 2026 in der französischen Hauptstadt Paris. Danach führt der Weg die Band unter anderem nach Utrecht, Köln, Dresden, Wien, München sowie zu Auftritten beim Desertfest in Berlin und London. Wenn du die Band live erleben möchtest, bietet sich im Frühjahr also reichlich Gelegenheit dazu, bevor das Album im Juli offiziell in den Handel kommt.

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