Unbarmherzige Klänge und eine verfluchte Waffe
Skullhammer wurden im Jahr 2024 in Deutschland gegründet. Das von Beginn an klar formulierte Ziel der Bandmitglieder lautet, kompromisslosen Old School Death Metal zu spielen, der maßgeschneidert für den Moshpit ist. Musikalisch orientiert sich das Gespann an prägenden Schwergewichten der weltweiten Extrem-Metal-Szene – allen voran Bolt Thrower, Obituary, Dying Fetus und Morbid Angel. Entsprechend erwartet dich auf der Scheibe eine kraftvolle Mischung aus tonnenschwerem Riffing, aggressiven Vocals und düsteren, atmosphärischen Abschnitten, die den Stücken eine spürbare Tiefe verleihen.Das prägende Merkmal der Debüt-EP „Where Skulls Pile High“ ist jedoch der rote Faden, der sich durch das gesamte Werk zieht. Es handelt sich keineswegs um eine bloße Ansammlung einzelner Prügel-Tracks, sondern um ein zusammenhängendes Konzeptalbum in einem düsteren Fantasy-Setting. Im Zentrum der Erzählung steht der namensgebende „Skullhammer“ – eine mythische, verfluchte und parasitäre Waffe, welche die Kontrolle über ihren Träger übernimmt und diesen schleichend korrumpiert.
Im Verlauf der Songs verfolgst du den Aufstieg und den unaufhaltsamen Niedergang des Kriegsfürsten Vrakh. Seine schicksalhafte Verbindung zum verfluchten Hammer treibt ihn mit jeder Schlacht tiefer in eine Spirale aus Zerstörung, blinder Wut und Blutdurst. Jeder Titel funktioniert dabei zwar als eigenständiges Musikstück, bildet zeitgleich aber einen Mosaikstein der übergeordneten Geschichte. Um das Universum der EP weiter zu vertiefen, hat Sänger Kevin Otto zusätzlich eigenhändig Kurzgeschichten verfasst, welche das Lore rund um Vrakh und die mystische Waffe erweitern.
Do-it-Yourself-Aufnahme und professioneller Feinschliff
Auch hinsichtlich der Entstehung zeigt sich die eigenständige Arbeitsweise der Band. Die Aufnahmen zu „Where Skulls Pile High“ entstanden komplett in Eigenregie. Für den anschließenden Mix sowie das Mastering vertrauten Skullhammer jedoch auf fachkundige Unterstützung aus der Produktionsszene: Andy Posdziech übernahm die klangliche Veredelung des Materials. Posdziech ist durch seine Arbeit mit etablierten Metal- und Hardcore-Größen wie Kreator, Nasty oder Any Given Day bestens bekannt und verleiht auch diesem Werk die nötige Durchschlagskraft.Veröffentlicht wurde die EP bereits Mitte Januar 2026. Was die physikalischen und digitalen Formate betrifft, nutzen Skullhammer eine Kombination aus Selbstverlag und spezialisierten Underground-Labels. Die digitale Version sowie die CD-Fassung sind direkt über die Band erhältlich. Wer das Album lieber auf Kassette sein Eigen nennen möchte, wird bei Deathfarm Records fündig, während Fucking Kill Records die Veröffentlichung auf Vinyl übernimmt. Insgesamt umfasst das Album acht Audio-Tracks, aufgeteilt in sechs eigenständige Songs sowie ein Intro und ein Interlude.
Tracklist
- Intro
- Principium
- Where Skulls Pile High
- Unstoppable March
- Berzerker Fury
- Abysmal
- Slaves to Despair
- Hammered


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