Ein schmerzhafter Entstehungsprozess
Die Arbeiten an dem neuen Longplayer waren von zahlreichen globalen Krisen und persönlichen Belastungen überschattet. Entsprechend intensiv fiel der kreative Prozess aus, den die Musiker selbst als blutig und von Schmerz gezeichnet beschreiben. Die Band erklärt dazu:Dieses Album war eine sehr schmerzhafte und blutige Geburt. Blood Bound wurde blut- und prügelgeschlagen geboren. Es wurde verletzt durch Viren, Epidemien, Kriege, Umweltverschmutzung, Dummheit, Unverantwortlichkeit, Lügen und Täuschung. Doch schließlich ist Blood Bound da! Blood Bound ist ein Spiegel. Blicke hinein! Du wirst die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sehen.
Die Platte präsentiert eine abwechslungsreiche Sammlung von Stücken, die sowohl rohe Gewalt als auch feinfühlige Nuancen ausbalancieren. Mit einer Gesamtlänge von rund 33 Minuten wird das Publikum durch sieben intensive Songs geführt, darunter das ausgedehnte Epos "Diabolical Agitation", das mit über sieben Minuten Spielzeit das Herzstück der Platte bildet. Wer sich generell für extreme Klangwelten begeistern kann und Bands wie Aborted, Bloodbath, Cattle Decapitation, Cryptopsy oder Psycroptic schätzt, dürfte bei diesem Release voll auf seine Kosten kommen. Im Studio wirkten neben Sänger Tamás Schupkégel und Gitarrist Tamás Kis auch Bassist Michele Gawen Augello sowie Schlagzeuger Balázs Botyánszki mit. Für kommende Live-Auftritte gibt es derweil eine Modifikation im Line-up: Hier übernimmt Krisztián Páncél den Part am Bass.
Tracklist
- Blood Bound
- Black Waves
- No Return
- The Unbelief
- Diabolical Agitation
- Obulus
- Cerebral Malfunction



Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!