Du stehst auf düsteren, schleppenden Extreme Metal? Dann solltest du ein Auge auf Sectarium werfen. Die ursprünglich in Kuba gegründete und heute in der Schweiz ansässige Death-Doom-Band hat ihr neues Studioalbum namens „Mud Teeth“ angekündigt. Das Werk soll am 9. Oktober 2026 erscheinen und bildet den nächsten Schritt in der Entwicklung der Formation, die auf eine mehr als dreißigjährige Geschichte im Underground zurückblicken kann.
Neue Besetzung und musikalische Ausrichtung Mit „Mud Teeth“ schlagen Sectarium das nächste Kapitel ihrer Bandgeschichte auf und präsentieren sich erstmals in einer frischen Aufstellung. Neben Gründungsmitglied Oliva gehört nun auch Doomslayer an der Gitarre und am Gesang zum festen Line-up. Das Album folgt auf die 2023 erschienene Scheibe „Ad Infernum“ und führt den Sound der Gruppe noch tiefer in düstere Death-Doom-Gilde. Musikalisch erwarten dich tonnenschwere Death-Metal-Riffs, zähflüssige und beklemmende Doom-Passagen sowie eine ausgeprägte atmosphärische Note. Inhaltlich drehen sich die neun Songs um Themen wie Winter, Mythologie, die Unterwelt und rituelle Motive, ohne dabei den rohbelassenen Underground-Charakter einzubüßen.
Die Veröffentlichung des Titelsongs „Mud Teeth“ lässt sich bereits als Videosingle auf Plattformen wie YouTube begutachten. Während das gesamte Material digital bereits für die gängigen Portale eingereicht wurde, sucht die Band aktuell noch nach einem passenden Label oder Vertriebspartner für einen physischen Release auf CD und Vinyl.
Blick in die Bandhistorie und Produktion Die Entstehungsgeschichte von Sectarium reicht weit zurück: Die Band wurde bereits 1993 in Kuba formiert und gilt dort als einer der Pioniere des extremen Metal-Untergrunds. Schon ihr erstes Demo „God's Wrath“ aus dem Gründungsjahr erlangte in der Szene Kultstatus und wurde über die Jahre mehrfach neu aufgelegt – unter anderem durch Labels wie Black Noise Records (2017), American Line Productions (2023) und La Caverna Records (2025). 1999 folgte das Demo „Larvae“, dessen Aufnahmen von einem tragischen Ereignis überschattet wurden, als der damalige Bassist und Sänger Franto Paul verstarb.
Seit 2012 hat die Gruppe ihren Standort in der Schweiz. Nach einer langen Veröffentlichungspause kehrten Sectarium schließlich 2023 mit „Ad Infernum“ zurück ins Rampenlicht. Der Einstieg von Doomslayer im Jahr 2026 läutete schließlich die aktuelle Phase ein.
Auch hinter den Kulissen der Albumproduktion teilten sich die beiden Musiker die Aufgaben auf: Komposition, Arrangement und Produktion lagen federführend in den Händen von Oliva in den Schweizer OLI-Studios. Er zeichnet zudem für die Songtexte sowie die Arrangements von Gitarre, Bass und Schlagzeug verantwortlich. Doomslayer steuerte zusätzliche Instrumentalteile sowie die Gesangsarrangements bei und übernahm den Mix sowie das Mastering in den DeepBlast Studios in Uruguay. Das Visuelle des Albums stammt aus der Feder des Künstlers Artemasdesign, während das Copyright bei der Schweizer Verwertungsgesellschaft SUISA liegt.
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