Vom schwedischen Underground ins legendäre Studio Fredman
Die Besetzung von Sacreligious besteht aus Sänger Felix Dahllöf, den beiden Gitarristen William Alvarsson und Hugo Rahm, Bassistin Nellie Taghizade und Drummer Filip Staberg. Seit ihrer Gründung erspielten sich die fünf Musiker Schritt für Schritt einen Namen in der schwedischen Underground-Landschaft. Ihre Auftritte führten sie dabei nicht nur in klassische Clubs und auf lokale Festivals in Göteborg und Umgebung, sondern auch an ungewöhnliche Orte wie Skateparks. Die Kombination aus physischer Bühnenenergie und kompromisslosen Riffs brachte der Gruppe rasch Anhänger in verschiedenen Bereichen der extremen Musikszene ein.Bevor das Debütalbum in Angriff genommen wurde, veröffentlich te die Band zwei Demos auf Do-it-yourself-Basis. Sämtliche Aufnahmen und die Produktion dieser ersten Lebenszeichen erledigten die Bandmitglieder komplett in Eigenregie. Für "Brutality Incarnated" entschieden sich Sacreligious jedoch für einen professionelleren Rahmen, ohne dabei die rohe Energie ihrer Musik einzubüßen. Die Aufnahmen, der Mix sowie das Mastering fanden im traditionsreichen Studio Fredman in Göteborg statt. Das Studio genießt seit Jahrzehnten Kultstatus für die Produktion skandinavischer Metal-Alben. Die visuelle Gestaltung des Debüts übernimmt der Künstler James Campbell, der das Cover-Artwork beisteuerte.
Traditioneller Sägezahn-Klang trifft moderne Brutalität
Klanglich bewegt sich das Material von Sacreligious im Spannungsfeld zwischen traditionellem schwedischem Death Metal und modernen Einflüssen. Wenn du den typischen HM-2-Gitarrensound schätzt, der durch Bands wie Entombed und Dismember berühmt wurde, wirst du dich hier schnell zuhause fühlen. Ergänzt wird dieser schwedische Kettensägen-Sound durch aggressive Vocals, hämmernde Grooves und eine modernere Härte, die an US-Bands wie Sanguisugabogg erinnert.In der Fachpresse hinterließ das Erstlingswerk bereits vor dem offiziellen Release bleibenden Eindruck. Das renommierte Decibel Magazine bescheinigte Sacreligious, dem Genre eine eigene Note hinzuzufügen, und urteilte über das Material:
schnell, dreckig und unbarmherzig aggressiv
brechreizerregend und halluzinatorisch


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