Entstehung im Lockdown und persönliche Aufarbeitung
Die Wurzeln des Projekts reichen weit in Wolters Vergangenheit zurück. Ursprünglich trug die Idee den Namen „KookieLou“ und nahm während ihrer College-Zeit auf der Isle of Man durch erste Kunst- und Designarbeiten sowie frühe Demos Gestalt an. Mit der Gründung von Penelope Isles im Jahr 2017 rückte das Vorhaben jedoch vorerst in den Hintergrund. Erst die erzwungene Pause während des Lockdowns bot den passenden Nährboden, um die Musik wieder aufzugreifen.Frisch aus einer Trennung kommend, war ich in schwere Gedanken, Eifersucht, Herzschmerz, Erinnerungen, Verwirrung, Unsicherheit und geringes Selbstwertgefühl versunken, die ich durch das Erstellen von Demos in meinem Schlafzimmer verarbeitete. Es war extrem kathartisch, und ich bin so dankbar für dieses kleine Kapitel.
Musikalische Vision und Kollaboration
Für die eigentliche Ausarbeitung der Stücke holte sich Wolter ihren Kindheitsfreund Allister Kellaway (Last Living Cannibal) als Produzenten ins Boot. Das Album verbindet persönliche Intimität mit einer vielschichtigen Soundästhetik. Verzerrte Pop-Elemente, markante Saxophon-Passagen, warme analoge Synthesizer und rohe Chorstimmen verschmelzen zu einem dynamischen Klangbild, das stark von den geografischen und emotionalen Eindrücken ihrer Heimat geprägt ist.Auf dem Höhepunkt des Lockdowns im Haus meiner Eltern war ‚I Go Up, You Go Down‘ eine Beobachtung von allem, was zu dieser Zeit um mich herum geschah: Ich machte eine langwierige Trennung durch, zog zu meinen Eltern und sah in den Nachrichten, wie die Welt zusammenbrach. Inmitten des Chaos war ich völlig davon eingenommen, wie schrecklich es ist, dass man jahrelang mit jemandem das Bett teilt, sich gegenseitig die ganze Welt ist, und dann eines Tages … sich auf der Straße aus dem Weg geht.
Tracklist
- Times That Passed
- Blackcurrants
- Tryin' But I'm Dyin'
- Wack
- The Joys of Adulthood
- Young Pup
- KookieCannibal
- Longacre
- Punchin'
- I Go Up, You Go Down
- A Moment In My Eyes




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