Die Rückkehr einer Genre-Institution
Der Startschuss für die musikalische Wiederbelebung fiel durch ein Jubiläum: Das 20-jährige Bestehen des Debütalbums führte zu einem exklusiven Auftritt in der Bremer „Towerbar“. Dieses Event entfachte das Feuer der alten Tage neu.Das hat denn so gefunkt, dass wir weiter geprobt haben. Wir sind ja kreative Musiker mit vielen Ideen, die raus müssen
Am 12. Juni erscheint das brandneue Werk mit dem Titel „Doomsday for Democracy“ digital über das Label Fuego Records sowie als limitierte CD über den bandeigenen Bandcamp-Shop. Bereits im Vorfeld hat die Band ihren historischen Backkatalog erstmals digital neu veröffentlicht, um Hörern den Zugang zu den alten Klassikern zu erleichtern. Den ersten konkreten Vorgeschmack liefert die heute veröffentlichte Single inklusive Musikvideo zum Song „Blow On The Coals“. Der Track behandelt die Gefahr des schwelenden Rassismus und Faschismus, der schnell zum vernichtenden Feuer werden kann.
Falls du dich für handgemachten Crossover aus den neunziger Jahren begeisterst, kannst du dich auf frischen Nachschub freuen, denn musikalisch bleiben sich die Bandmitglieder treu, öffnen sich jedoch gleichzeitig neuen Einflüssen. Im Vergleich zu den früheren Veröffentlichungen haben sich etwa Twin-Melody-Gitarren oder bluesangehauchte Soli in den Sound geschlichen. Die Musiker betonen, dass sie sich rein nach ihrem Gefühl richten und sich keine musikalischen Grenzen setzen lassen. So bewegt sich das Material weiterhin im weiten Feld zwischen Punk, Thrash Metal und Hardcore, bleibt dabei aber angenehm abwechslungsreich. Wer die Band live erleben möchte, hat dazu ab sofort ebenfalls Gelegenheit, denn die Gruppe steht für Mailer-Anfragen sowie Interviews bereit.
Komahawk besteht aus Lars „Diggn“ Groß an Gitarre und Gesang, Halit Sahin an der Gitarre, Bernd „Bassbernd“ Janssen am Bass sowie Björn Geene am Schlagzeug. Ihre Diskografie umfasst neben dem kommenden Album auch frühe Werke wie das 1992er Demo „Nothing Is Forever“, die Studioalben „Slow“ von 1996 sowie das 1998 veröffentlichte „Rhytmo Fantastico“. Diese Alben spiegeln die kreative Aufbruchstimmung der Neunziger wider, in denen Genregrenzen permanent verschoben wurden. Mit der neuen Veröffentlichung knüpft die Band an diese Wurzeln an, ohne dabei in pure Nostalgie zu verfallen.


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