Vom Jam-Raum in die Doom Charts
King Potenaz fanden im Jahr 2019 im süditalienischen Fasano zusammen. Was als unkomplizierte Jam-Session unter langjährigen Freunden und Veteranen der lokalen Underground-Szene begann, entwickelte sich rasch zu einem festen Bandprojekt. Das Line-up setzt sich aus Giuseppe Guarini an Gitarre und Gesang, Francesco Pensato am Bass sowie Piero Schiavone am Schlagzeug und den Synthesizern zusammen. Bereits mit ihrer ersten Demo „Demo 6:66“ im Jahr 2022 machte die Formation im Untergrund auf sich aufmerksam und legte den Grundstein für ihren weiteren Weg.Der internationale Durchbruch gelang ihnen im April 2023 mit dem Debütalbum „Goat Rider“, das über Argonauta Records erschien. Die Platte stürmte bis auf Platz 12 der Doom Charts und wurde für ihre fuzz-getränkte Mischung aus Stoner Rock, klassischem Doom und psychedelischen Wüstenatmosphären gefeiert. Im Jahr 2024 folgte der Wechsel zu Majestic Mountain Records. Dort veröffentlichten sie den direkten Vorgänger „Arcane Desert Rituals Vol. 1“, der sich auf Platz 3 der Doom Charts platzieren konnte und den Ruf der Band im globalen Heavy-Underground zementierte. Stilistisch bewegt sich das Trio in guter Gesellschaft von Genre-Großen wie Black Sabbath, Electric Wizard, Kyuss, Monster Magnet und Sleep.
Wüste, Mythen und kosmische Mysterien: Das neue Album
Am 12. Juni 2026 erscheint nun mit „Arcane Desert Rituals Vol. 2“ der direkte Nachfolger über Majestic Mountain Records. Die Platte treibt den charakteristischen Sound der Band noch weiter in schwere, dunkle und intensive Gefilde. Hier erwarten dich cavernöse Riffs, schleppende Grooves und eine dichte, fast ritualhafte Atmosphäre.Aufgenommen wurde das Werk im SudestStudio von Stefano Manca, während sich Marc Urselli für den Mix und das Mastering verantwortlich zeigte. Thematisch entführt dich das Album auf eine Reise durch verschiedene Epochen und Dimensionen. Die Stücke greifen antike Mythen und rituelle Handlungen wie in „Sumerian Nights“ auf, widmen sich düsteren Fantasy-Motiven bei „Lord of the Rust“ oder erforschen kosmische Rätsel in Nummern wie „The Nothingness“ und „A Crack in the Void“.
Damit spinnen die Musiker ihr okkultes Wüstenuniversum konsequent weiter. Neben ihren eigenen Alben hat die Band in der Vergangenheit bereits ihr Können auf internationalen Compilations unter Beweis gestellt und unter anderem einen Beitrag zur bekannten „Redux“-Serie von Magnetic Eye Records beigesteuert. Wer sich für erdige, fuzz-getränkte Riffs und hypnotische Soundscapes begeistert, bekommt hier im Juni reichlich Futter für dunkle Stunden und aufgedrehte Lautsprecher.


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