Live-Energie im neuen Musikvideo und physische Reissues
Ein zentrales Element der Jubiläumsaktionen ist die Premiere eines neuen Musikvideos zum Song "Rottebitt". Das Bildmaterial dafür stammt direkt aus dem Live-Geschehen der Band: Es wurde während der Album-Releaseshow im bekannten Club Blå in der norwegischen Hauptstadt Oslo im März 2026 vom festen Bandfotografen Jørn Veberg aufgezeichnet. Der Videoclip fängt die rohe Dynamik und die Bühnenintensität ein, die als ein wesentlicher Bestandteil des künstlerischen Ausdrucks von Jordsjuk gelten.Parallel zur Videopremiere erscheinen am 18. September neue Auflagen des Debütalbums "Naglet til livet" auf Vinyl sowie auf CD. Auch Sammler physischer Formate kommen auf ihre Kosten, denn die Erstveröffentlichung der Band, die "Råtner på rot"-EP aus dem Jahr 2024, wird im Zuge dieser Jubiläumsaktion erstmals überhaupt auf Schallplatte gepresst. Damit schließt die Formation eine Lücke im eigenen Katalog für Fans, die das Frühwerk bisher nur digital oder auf anderen Medien konsumieren konnten.
Wurzeln im Underground und Blick nach vorn
Jordsjuk setzen sich aus erfahrenen Musikern der norwegischen Underground-Szene zusammen. Hinter dem Mikrofon steht Sänger Mannevond, während Songwriter Renton das Schlagzeug bedient. Vervollständigt wird das Line-up durch Sagstad an der Gitarre und Larsen am Bass. Musikalisch verbindet das Quartett Elemente aus Black Metal, Thrash Metal, Death Metal, Punk und Rock zu einem eingängigen, riffbetonten Sound. Die Songtexte sind durchweg in norwegischer Sprache gehalten und bewegen sich thematisch um Verzweiflung, Zerstörung und Verfall.Der Erfolg des Debüts spiegelte sich keineswegs nur in positiven Rückmeldungen der Fachpresse wider, wo "Naglet til livet" unter anderem den zweiten Platz bei der Jahresbestenliste des Portals Jernverket belegte – unter 447 bewerteten Alben aus dem In- und Ausland. Im März 2026 folgte mit der Auszeichnung bei den renommierten Spellemannprisen – dem norwegischen Äquivalent zum Grammy – in der Kategorie Hardrock & Metal der bislang größte Meilenstein der Bandgeschichte.


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