Musik

Iron Savior veröffentlichen neues Cover-Album

Mit „Awesome Anthems Of The Galaxy“ widmet sich die Band den 80ern



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Die Hamburger Heavy-Metal-Institution Iron Savior schlägt ein neues Kapitel auf und wagt sich an einen musikalischen Ausflug der besonderen Art. Mit dem frisch erschienenen Album „Awesome Anthems Of The Galaxy“ widmet sich die Band um Mastermind Piet Sielck den unvergesslichen Pop-Hits der 1980er-Jahre und verpasst diesen einen harten, metallischen Anstrich. Erschienen ist das Werk über das Label Perception, einer Division von Reigning Phoenix Music.

Die Idee hinter den Metal-Covern

Dass Iron Savior ein Händchen für gelungene Neuinterpretationen fremder Songs haben, ist keine gänzliche Neuheit. Wenn du dich noch an das Jahr 2002 erinnerst, dürfte dir vielleicht der Bonustrack „Crazy“ von Seal ein Begriff sein, der damals sogar den Weg in eine US-amerikanische Fernsehserie fand. Genau dieser Erfolg und die anhaltenden Nachfragen von Fans und Medien brachten die Band schließlich auf die Idee, ein vollständiges Album mit Coverversionen zu produzieren.
Nach dem großen Erfolg des 2002er Condition Red-Bonustracks „Crazy“, der sogar in einer HBO-Serie verwendet wurde, sind wir von Fans und Medien fast konstant gefragt worden, ob wir nicht ein komplettes Cover-Album machen wollen. Zwei Jahrzehnte später sind wir nun hier. Awesome Anthems setzt die Umgestaltung von Pop zu Metal im typischen Iron-Savior-Stil fort, den wir mit Songs wie Seals „Crazy“ oder Eurythmics’ „Sweet Dreams“ begonnen haben. Wir sind unglaublich stolz auf das Ergebnis, das den ursprünglichen Vibe der Tracks niemals verliert, aber zu 100 Prozent nach Iron Savior klingt.
Piet Sielck

Maniac und weitere 80er-Hymnen im Härte-Test

Um den Release gebührend zu feiern, haben die Musiker parallel ein brandneues Musikvideo zur ersten Single-Auskopplung veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine donnernde Version des Michael-Sembello-Klassikers „Maniac“. Der Track demonstriert eindrucksvoll, wie die Band eingängige Pop-Strukturen mit treibenden Double-Bass-Passagen, messerscharfen Gitarrenriffs und einem hymnischen Refrain verknüpft. Das Ergebnis transportiert den Geist des Originals, drückt aber deutlich kräftiger aufs Gaspedal.

Die Kritiken geben dem Konzept recht. So zeigt sich die Fachpresse angetan: Magazine wie das Rock Magazin oder Break Out loben die Wucht und das enorme Hitpotenzial der Neuinterpretationen. Auch das Portal Stormbringer betont, dass Nostalgie überraschend schwer klingen kann, wenn sie durch den markanten Sound von Iron Savior gejagt wird. Die Tracklist liest sich wie ein Best-of der Dekade und umfasst neben „Maniac“ zahlreiche weitere Meilensteine.

Tracklist

  1. Fame
  2. All I Need Is A Miracle
  3. When The Rain Begins To Fall
  4. Maniac
  5. Take On Me
  6. Relax
  7. What A Feeling
  8. Against All Odds
  9. Separate Ways
  10. Suburbia
  11. Here Comes The Rain Again
  12. She’s Like The Wind
  13. (I Just) Died In Your Arms Tonight
  14. Forever Young
  15. Since You Been Gone
  16. Call Me
  17. Catch Me I’m Falling
Seit fast drei Jahrzehnten prägen Iron Savior die deutsche Power-Metal-Landschaft. Gegründet und angeführt von Piet Sielck – der als Sänger, Gitarrist und Produzent agiert –, steht die Formation für eine markante Mischung aus harten Riffs, großen Refrains und oft futuristischen Sci-Fi-Erzählungen. Mit ihrem neuesten Streich beweisen die Hamburger, dass zeitlose Kompositionen niemals altern, sondern durch die richtige Portion Metal einfach nur noch druckvoller werden.

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