Melodischer Metal mit dunkler Note und tiefgründigen Texten
Passend zur Ankündigung der Platte veröffentlicht die Band mit „Attack“ direkt eine erste Single mitsamt dazugehörigem Musikvideo. Der Song präsentiert sich als energiegeladener und trotziger Track, der sich thematisch um das Überleben und die Rückgewinnung der Kontrolle in turbulenten Zeiten dreht. Durch kampfbezogene Bilderwelten und cinematische Klanglandschaften fängt der Titel sowohl Widerstandskraft als auch den Mut ein, sich aus zerstörerischen Phasen zu erheben.Mit dem kommenden Langspieler schlägt das Quintett ein hörbares neues Kapitel auf. Im Vergleich zur selbstveröffentlichten EP aus dem Jahr 2023 präsentiert sich der Sound von Hollow Peak deutlich schwerer, dunkler und merklich verfeinerter. Die Gruppe schafft es dabei, Atmosphäre, Melodie und pure Härte in eine ausgeglichene Waage zu bringen. Die Produktion des Albums lag in den Händen von Ragnhild Westgaard und Marius Karlsen, während der anschließende Mix sowie das Mastering von Corey Bergeron übernommen wurden.
Inhaltlich widmet sich das Konzeptalbum vielschichtigen Themen wie der Entfremdung im modernen digitalen Zeitalter, schmerzhaften inneren Kämpfen und einer daraus resultierenden persönlichen Erneuerung. Die Stücke entfalten sich als Teil einer größeren erzählerischen Reise, die sich permanent zwischen Chaos und Klarheit bewegt. Das Spektrum reicht dabei vom atmosphärischen und reflektiven Opener „From Ashes Rises a Crown“ bis hin zum eindringlichen und namensgebenden Titeltrack „Obsidian Cult“. Die Band, bestehend aus Ragnhild Westgaard am Gesang, Marius Karlsen am Schlagzeug, Vegard Frydenlund Ripsrud und Henning Ramseth an den Gitarren sowie Stian Dalslåen am Bass, liefert damit ein geschlossenes erstes Statement ab.
Tracklist
- From Ashes Rises a Crown
- Euphoria
- Labyrinth
- Unseen
- Ray of Light
- Liberation
- Attack
- Obsidian Cult
- Celest
- Town


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!