Foto: Dieses Bild wurde mit einer KI generiert. Mehr zum Thema Transparenz.
HandOfBlood wird nicht auf der gamescom 2026 vor Ort sein. Statt eines klassischen Messeauftritts setzt der bekannte Creator gemeinsam mit seinem Team erneut auf eine umfangreiche Berichterstattung aus dem Studio. Die Entscheidung sorgt in der Gaming-Community für zahlreiche Reaktionen und trifft bei vielen Fans auf Zustimmung.
Warum HandOfBlood der gamescom 2026 fernbleibt Nach Angaben von INSTINCT3-CEO Johannes Gorzel habe sich die gamescom in den vergangenen Jahren stark verändert. Während früher vor allem neue Spiele, Technik und das Ausprobieren kommender Titel im Mittelpunkt gestanden hätten, seien große Influencer-Auftritte zunehmend zum dominierenden Thema geworden. Besonders riesige Fangruppen hätten in der Vergangenheit für erhebliche Herausforderungen bei Sicherheit und Organisation gesorgt.
HandOfBlood möchte deshalb einen anderen Weg gehen. Anstatt selbst auf der Messe unterwegs zu sein, soll ein Außenreporter Eindrücke direkt von den Ständen liefern, während HandOfBlood die gezeigten Spiele im gewohnten Studio-Setup ausprobiert und kommentiert. Nach Angaben des Teams habe dieses Konzept bereits im vergangenen Jahr gut funktioniert und sogar eine größere Reichweite für die Berichterstattung erzielt.
Studio statt Menschenmassen als neues Konzept Nach Einschätzung des Managements lassen sich Fantreffen mit Creatorn dieser Größenordnung auf einer stark besuchten Messe kaum noch sinnvoll umsetzen. Selbst mit umfangreicher Planung würden viele Besucher am Ende enttäuscht zurückbleiben. Aus diesem Grund sollen persönliche Begegnungen künftig verstärkt im Rahmen eigener Veranstaltungen stattfinden. Für das kommende Jahr sind unter anderem größere Events in Berlin und Nordrhein-Westfalen geplant.
Lob für die Entwicklung der gamescom Trotz der Absage betont das Management ausdrücklich, dass die Veranstalter der gamescom das Thema Sicherheit in den vergangenen Jahren intensiv aufgegriffen hätten. Der Austausch mit Creatorn sowie der verstärkte Fokus auf die eigentlichen Spiele werden ausdrücklich positiv bewertet. Die Entscheidung gegen einen Messeauftritt sei deshalb keine Kritik an der Veranstaltung selbst, sondern Teil eines veränderten Konzepts.
Community begrüßt den Schritt Unter dem veröffentlichten Statement überwiegen positive Stimmen. Viele langjährige Besucher hoffen, dass die gamescom dadurch wieder stärker als klassische Spielemesse wahrgenommen wird und Spiele sowie Entwickler stärker in den Mittelpunkt rücken. Andere sehen in digitalen Formaten eine gute Möglichkeit, Inhalte einem noch größeren Publikum zugänglich zu machen, ohne den Messebetrieb zusätzlich zu belasten.
Ob dieses Modell künftig auch von weiteren großen Creatorn übernommen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht aber schon jetzt: HandOfBlood wird die gamescom 2026 begleiten - nur eben nicht direkt aus den Hallen in Köln.
Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Deswegen bereits im Voraus: Danke.
Wir verwenden Cookies, um Dir das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn du diese Seite weiter nutzt, gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist. Hier unsere Datenschutzhinweise.