Musik

Existentialist: Neue Single und Musikvideo veröffentlicht

Die britische Extreme-Metal-Band heizt die Vorfreude auf die EP an.



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Die britische Extreme-Metal-Formation Existentialist hat mit „Wretchedness Ov Existence“ ein neues Musikvideo veröffentlicht und gewährt dir damit einen weiteren Einblick in ihre kommende Veröffentlichung. Der Track dient als direkter Vorbote der EP „Terminal“, die am 27. Juni 2025 über das Label Seek & Strike erscheinen wird. Bereits Ende März hatten die Musiker mit „Death Before Death“ einen ersten Höreindruck geliefert und damit die Weichen für das neue Material gestellt.

Direkter und kompromissloser Sound

Die neue Single setzt im Vergleich zu früheren Arbeiten auf eine ungeschnittene, rohe Energie. Musikalisch gibt es wenig Leerlauf, wie die Band selbst über den Entstehungsprozess erklärt:
Dieser Song verschwendet keine Zeit. Es gibt keinen Aufbau, kein langsames Intro – er haut dich direkt aus den Startlöchern. Wir wollten etwas, das sich unmittelbar und gnadenlos anfühlt. Die Riffs sind schwerer, der Ton ist schärfer und die Breakdowns gehören zu den heftigsten, die wir je geschrieben haben.
Existentialist
Ohne unnötigen Ballast soll die Nummer rein durch ihre Wucht überzeugen und vor allem live für Bewegung sorgen. Wenn du dir das dazugehörige Video anschaust, wirst du feststellen, dass sich die visuelle Ästhetik nahtlos in das Konzept einfügt, das die Gruppe für ihren kommenden Output entworfen hat.

Ein Konzeptwerk im Horror-Gewand

Bei „Terminal“ handelt es sich um eine Konzept-EP, die als ein durchgehendes Musikstück konzipiert wurde. Begleitet wird das Werk von einer Reihe von Musikvideos, die sich optisch an den Horrorfilmen der 1920er-Jahre orientieren. Die Musiker beschreiben den kreativen Ansatz hinter dem Projekt als einen bewussten Schritt abseits ausgetretener Pfade:
Mit diesem Release wollten wir einen anderen Ansatz wählen – sowohl musikalisch als auch thematisch –, um es für uns wie ein echtes, eigenständiges Projekt wirken zu lassen. Die Inhalte der Tracks sind ehrlicher und bodenständiger als alles, was wir zuvor gemacht haben, und tauchen tief in die menschliche Natur ein.
Existentialist
Musikalisch bleibe man dem eigenen Stil treu, wage aber den Vorstoß in neue, kontrastreiche Territorien, in denen sich ruhigere, reflektierte Momente mit brachialer Intensität abwechseln. Der gesamte Schreib- und Aufnahmeprozess habe das Quartett spürbar geprägt.

Tracklist

  1. Death Before Death
  2. Wretchedness ov Existence
  3. Wraithchild
  4. Garden of Bones (Orchestral Bonus Track)

Der Weg zur neuen EP

Hinter Existentialist liegt eine ereignisreiche Entwicklung. Gegründet wurde die Symphonic-Black-/Death-Metal-Band im Jahr 2015 von Gitarrist Jonny Flack und Schlagzeuger Olly Winn, der auch für die orchestralen Arrangements verantwortlich zeichnet. Mitten in der Pandemie veröffentlichten sie im Jahr 2020 ihr Debütalbum „Prophet of Ignorance“. Der eigentliche Durchbruch auf den Live-Bühnen folgte im Sommer 2021, als die Konzertaktivitäten zurückkehrten. Schnell erarbeitete sich das Line-up den Ruf eines präzisen und mitreißenden Live-Acts, was 2022 zu einem Auftritt beim Bloodstock Festival führte.

Dort wurden auch Vertreter des Labels Seek & Strike auf die Formation aufmerksam, was kurz darauf zur Veröffentlichung des zweiten Albums „The Heretic“ im Jahr 2023 führte. Die Platte brachte der Band starke Kritiken ein und ermöglichte Konzertreisen an der Seite von namhaften Acts wie Drown In Sulphur, Osiah, Paleface Swiss und Bound in Fear sowie eine ausverkaufte Co-Headliner-Tour zum Albumstart. Im März dieses Jahres stellte das Quartett „Terminal“ im Rahmen einer einstündigen Headliner-Show im ausverkauften Colchester Arts Centre erstmals live vor. Mit der anstehenden EP im Gepäck blickt die Band nun auf die restlichen Monate des Jahres.

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