Ich habe denselben Verstärker gekauft, den Chris Dixon hatte, als wir unser erstes Album aufgenommen haben. Chris hat uns damals bei sich zu Hause mit genau diesem Amp aufgenommen. Er hat einen wirklich interessanten Klang, den ich schon lange nicht mehr hinbekommen habe. Genau zu diesem Sound wollte ich auf diesem Album zurück. Die Rolling Stones begannen in den 70ern Mesa Boogies zu benutzen, nachdem sie Santana damit gehört hatten. Danach machten es The Clash nach und so weiter. Mit den späteren Modellen wurde der Sound zunehmend Metal-lastiger. Aber der MK 1 klingt wie ein aufgemotzter Fender. Man hört immer wieder, dass Rick Rubin Bands dazu bringt, ihr erstes Album zu hören und zu sagen: Lasst uns wieder zu diesem Sound zurückkehren. Also habe ich mir seinen Rat einfach selbst gegeben.
Wenn ich einen Song schreibe, weiß ich oft selbst nicht genau, worum es darin geht. Ich schätze, die Bedeutung zeigt sich irgendwann von allein. Ich verwende einfach die Worte, die funktionieren. Vieles wird auch von irgendeinem esoterischen Kram beeinflusst, den ich gerade lese. Ich versuche, nicht zu viel darüber nachzudenken. Mich nervt es, dass Spotify inzwischen alle Songtexte anzeigt. Wo bleibt da der Spaß?
Ich wollte etwas mit einem Augenzwinkern machen, das sich wie ein kleiner Hinterhof‑Film anfühlt und gut in den bestehenden Kanon der Dinosaur Jr.‑Videos passt. Die erste Inspiration kam von einem großartigen Gemälde von Henry Darger, auf dem Kinder von zwei riesigen, schwebenden Feuerhänden terrorisiert werden. Dann musste ich an die Entrückung denken, und von dort aus setzte sich alles zusammen. Die Jungs waren für alles zu haben, und ich fühlte mich geehrt, dass sie mich mit meiner Kamera wie einen Verrückten über ein großes Feld hinter ihnen herjagen ließen. Wegen des engen Zeitplans musste ich an einem Wochenende eine Menge über visuelle Effekte lernen, aber ich bin sehr zufrieden damit, wie alles geworden ist.
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