Foto: ARD Degeto Film/UFA Fiction/Hans-Joachim Pfeiffer. Mehr zum Thema Transparenz.
Wenn du Kriminalfilme mit internationalem Flair und historischen Hintergründen schätzt, gibt es Nachschub im Fernsehen. Die ARD-Reihe "Die Diplomatin" geht in ihre mittlerweile neunte Runde. In der Hauptrolle ist erneut Natalia Wörner zu sehen, die als unkonventionelle Diplomatin Karla Lorenz dieses Mal im Herzen von Italien ermittelt. Unter dem Titel "Die Diplomatin in Rom – Gefährliche Lügen" verschlägt es die Protagonistin in die historische Kulisse der italienischen Hauptstadt, wo ein archäologischer Sensationsfund für kriminelle Verstrickungen sorgt.
Ein verschwundener Archäologe und Raubkunst im Fokus Die Handlung führt tief in die Geschichte Roms und das Geschäft mit illegaler Raubkunst. Ausgangspunkt der Geschehnisse ist das plötzliche Auftauchen der deutschen Nachwuchs-Archäologin Simone Fechter (gespielt von Luisa Gaffron) in der deutschen Botschaft. Die junge Frau sucht Zuflucht, da sie sich verfolgt fühlt und ihr Doktorvater sowie Grabungsleiter Thilo Kräutner (Daniel Christensen) spurlos verschwunden ist. Zunächst sieht Karla Lorenz keine Möglichkeit, der Wissenschaftlerin in der Botschaft Schutz zu gewähren. Doch als die schwangere Simone kurz darauf unter dubiosen Umständen ebenfalls verschwindet, greift Karla eigenmächtig ein.
Bei ihren Nachforschungen arbeitet die Diplomatin eng mit der pragmatischen römischen Ermittlerin Commissario Ricarda Motte (Clelia Sarto) zusammen. Parallel dazu wird der Mord an einem einheimischen Grabungshelfer untersucht. Schneller als gedacht wird klar, dass das Verbrechen im Zusammenhang mit einem spektakulären Fund steht: Eine wertvolle etruskische Kriegerfigur aus vorrömischer Zeit ist aufgetaucht und verspricht auf dem internationalen Schwarzmarkt enorme Gewinne.
Diplomatische Spannungen und der Gang in die Katakomben Zusätzlich zu den mysteriösen Kriminalfällen sieht sich Karla Lorenz mit einem heiklen offiziellen Dienstauftrag konfrontiert. Gemeinsam mit ihrem neuen Kulturattaché Florian Martin, dargestellt von Langston Uibel, soll sie die Rückgabe antiker römischer Keramiken aus deutschen Beständen organisieren. Die geplante Geste der Wiedergutmachung droht jedoch an schweren Hehlereivorwürfen seitens deutscher Archäologen zu scheitern.
Gegen ausdrückliche Weisungen aus Berlin setzt Karla Lorenz auf ihre bewährte, unbürokratische Vorgehensweise. Um die Wahrheit über das Verschwinden der Wissenschaftler und die dunklen Machenschaften im illegalen Kunsthandel aufzudecken, steigt sie bei ihren Nachforschungen persönlich in die unterirdischen Katakomben Roms hinab.
Produktionshintergründe und Ausstrahlungstermine Inszeniert wurde der TV-Krimi von Regisseurin Anna-Katharina Maier nach einem Drehbuch von Christian Schnalke. Für die Kameraarbeit zeichnete Josef Mittendorfer verantwortlich. Neben Natalia Wörner, Clelia Sarto, Langston Uibel, Luisa Gaffron und Daniel Christensen gehören unter anderem auch Alexander Beyer, Rocío Luz, Max von Pufendorf sowie Karla Trippel zum Ensemble.
Die Filmproduktion übernahm UFA Fiction im Auftrag von ARD Degeto Film für die ARD. Als Produzent zeichnet Markus Brunnemann verantwortlich, zusammen mit der ausführenden Produzentin Dorothea Goldstein und Producer Arne Packschies. Die redaktionelle Verantwortung seitens der ARD Degeto Film lag bei Claudia Luzius und Christoph Pellander. Gefördert wurde das Projekt zudem durch das italienische Kulturministerium (Ministry of Culture Italia – Direzione Generale Cinema e Audiovisivo).
Falls du den TV-Film sehen möchtest, musst du nicht zwingend bis zur Hauptsendezeit im linearen Fernsehen warten: Der Film wird am Samstag, den 29. August 2026, um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Bereits ab Donnerstag, den 27. August 2026, steht das Werk vorab als Online-First-Angebot in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.
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