Erste Bandwelle bringt Genre-Größen und Newcomer nach Berlin
Das Line-up wird in der ersten Ankündigungsrunde von den experimentellen Stoner-Pionieren Melvins angeführt. Ebenfalls bestätigt sind die schwedischen Adventure-Rocker Hällas, die für ihren melodischen Retro-Sound bekannt sind, sowie die US-amerikanische Doom- und Riff-Formation Bongripper. Aus New York reisen Oli Ackermanns Noise-Rocker A Place to Bury Strangers an, während Villagers of Ioannina City aus Griechenland eine Mischung aus Psychedelic Rock und folkloristischen Elementen auf die Bühne bringen.Ergänzt wird das bisherige Angebot durch die belgische Band Gnome, die deutsche Punk-Rock-Instanz Smoke Blow sowie Inter Arma, Cardiel, Pink Fuzz, Speck und Vinnum Sabbathi. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf Frischem aus dem Underground: Mit Primitive Ring präsentiert sich eine neue Garage-Punk-Supergroup, während die tasmanischen Newcomer Spooky Eyes im Rahmen des Festivals einen ihrer allerersten Auftritte auf europäischem Boden überhaupt absolvieren werden. Laut den Organisatoren sind dies erst die ersten Namen – weitere Bestätigungen für das dreitägige Event sollen in den kommenden Monaten folgen.
Von Kreuzberg bis zu den Columbia Venues: Ein Rückblick
Das Desertfest Berlin blickt inzwischen auf eine lange Entwicklungsgeschichte der dahinterstehenden Macher zurück. Die Idee zum Festival entstand im Jahr 2012 aus einer Kooperation zwischen Reece Tee, dem Gitarristen der Band Steak und Begründer des Desertfest London, sowie Matte Vandeven, dem Bassisten von My Sleeping Karma und Gründer der Agentur Sound of Liberation. Das gemeinsame Ziel war es, der weltweiten Stoner-, Doom- und Underground-Szene eine feste Plattform zu bieten. Aus dieser Initiative entwickelten sich im Laufe der Jahre weitere unabhängige Ableger in Ländern wie Belgien, Norwegen und den USA, die von gleichgesinnten Veranstaltern getragen werden.In Berlin selbst durchlief die Veranstaltung mehrere Stationen. Die allererste Ausgabe feierte ihre Eröffnung im Jahr 2012 im alten Festsaal Kreuzberg, der kurz darauf durch einen Brand zerstört wurde. In den Folgejahren wanderte das Festival ins Astra Kulturhaus, ehe 2018 und 2019 der Umzug in die deutlich größere Arena Treptow erfolgte. Nach der erzwungenen Pause während der Pandemie fand das Desertfest schließlich 2022 in den Columbia Venues ein neues Zuhause. Zusammen mit der lokalen Agentur Greyzone Concerts hat sich das Event dort als ein zentraler Treffpunkt für Fans harter Klänge aus ganz Europa etabliert.
In der Vergangenheit gaben sich auf den Berliner Bühnen bereits Genre-Größen wie Sleep, Electric Wizard, Saint Vitus, Pentagram, Fu Manchu, Yob, Uncle Acid & the Deadbeats, Orange Goblin, Russian Circles oder Brant Björk die Ehre. Auch für 2027 setzen die Macher auf eine breite Mischung aus Stoner, Sludge, Desert Rock, Heavy Blues, Psychedelic und Progressive Rock. Solltest du dabei sein wollen: Der Vorverkauf für die Festivalpässe der Ausgabe 2027 hat auf der offiziellen Website bereits begonnen.


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