Ein musikalischer Zustand zwischen Techno und Shoegaze
Avery war in seiner Laufbahn schon immer ein Künstler, der sich nur schwer auf eine Schublade festlegen ließ. Mit „Tremor“ unternimmt er den Versuch, diese scheinbaren Gegensätze – den mechanischen Puls elektronischer Musik und atmosphärische Gitarrenwände – zum gemeinsamen Schwingen zu bringen. Wenn du dir die Stücke anhörst, wirken sie wie ein nächtlicher Spaziergang durch eine vertraute Stadt, deren Konturen im Halbdunkel verschwimmen. Es ist Musik, die sowohl filigran gezeichnet als auch bewusst übersteuert wirkt, vergleichbar mit Emotionen, die man zu lange nicht mehr genau betrachtet hat.Avery selbst beschreibt das Album in seiner Konzeption als ein
Studio im Himmel
Hochkarätige Gäste und ein flüchtiger Kollektivgedanke
Getragen wird das neue Material nicht nur von Averys unverkennbarer Handschrift, sondern auch von einer Vielzahl namhafter Gastmusikerinnen und Gastmusiker. Das Album funktioniert wie ein flüchtiger Kollektivgedanke, bei dem zahlreiche kreative Köpfe für Momente eintreten, ohne den Raum dauerhaft zu besetzen. So wirken unter anderem Walter Schreifels, Alison Mosshart sowie Andy Bell mit, der in der Vergangenheit durch seine Arbeit bei Ride bekannt wurde und auch bei Oasis involviert war. Sie steuern Gitarrenspuren bei, die eher leuchten als klassisch zu klingen. Wenn du das Ganze live erleben möchtest, hast du dazu im Herbst Gelegenheit: Am 24. Oktober 2025 gastiert Daniel Avery im Berliner Zenner.Tracklist
- Neon Pulse
- Rapture in Blue w/ Cecile Believe
- Haze w/ Ellie
- A Silent Shadow w/ bdrmm
- New Life w/ yunè pinku
- Greasy off the Racing Line w/ Alison Mosshart
- Until the Moon Starts Shaking
- The Ghost of Her Smile w/ Julie Dawson
- Disturb Me w/ yeule
- In Keeping (Soon We'll Be Dust) w/ Walter Schreifels
- Tremor
- A Memory Wrapped in Paper and Smoke
- I Feel You w/ Art School Girlfriend


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