Musik

Circular Ruins kündigen neues Album A Sermon in Tongues an

Schwedische Black-Metal-Band veröffentlicht neues Werk im Januar



Circular Ruins kündigen neues Album A Sermon in Tongues an Bild Circular Ruins kündigen neues Album A Sermon in Tongues an Screenshot Circular Ruins kündigen neues Album A Sermon in Tongues an Foto

Circular Ruins melden sich mit einem neuen Album zurück und vertiefen ihren düsteren Ansatz im Extreme Metal. A Sermon in Tongues erscheint am 30. Januar 2026 über Vendetta Records und markiert den nächsten Entwicklungsschritt einer Band, die sich bewusst jenseits klarer Genregrenzen bewegt.

A Sermon in Tongues als konsequente Weiterentwicklung

Mit A Sermon in Tongues präsentieren Circular Ruins ein rund 37 Minuten langes Album, das auf atmosphärische Dissonanz und kontrollierte Härte setzt. Die Songs greifen Elemente des Black Metal auf, öffnen sich aber ebenso Einflüssen aus Death Metal, Thrash und posthärteren Strukturen. A Sermon in Tongues wirkt dabei nicht nachahmend, sondern als eigenständige Verdichtung dieser Stilmittel.

Thematische Schwere und zyklischer Verfall

Inhaltlich kreist A Sermon in Tongues um den wiederkehrenden Zusammenbruch einstiger Größe. Circular Ruins zeichnen ein Bild von Vergänglichkeit, Selbstzerstörung und dem unausweichlichen Niedergang menschlicher Strukturen. Diese Motive spiegeln sich nicht nur in den Texten, sondern auch in der unruhigen, oft spannungsgeladenen Atmosphäre des Albums wider.

Verwurzelt im schwedischen Underground

Gegründet wurde Circular Ruins 2019 in Uppsala. Nach der EP Future Graves aus dem Jahr 2023 folgt mit A Sermon in Tongues nun das erste vollständige Album. Die Band vereint Musiker aus verschiedenen Projekten der schwedischen Underground-Szene, angeführt von Sänger Oskar Tornborg. Diese Vielschichtigkeit prägt auch den Sound von A Sermon in Tongues spürbar.

Zwischen Kälte und Offenheit

Trotz klarer Black-Metal-Wurzeln erlauben sich Circular Ruins auf A Sermon in Tongues stilistische Freiräume. Die Songs folgen nicht starren Mustern, sondern entwickeln sich organisch und lassen Raum für Dynamik und Brüche. Genau dieser Ansatz verleiht A Sermon in Tongues eine eigene Identität innerhalb der aktuellen Extreme-Metal-Landschaft.

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