Nostalgie, Bar-Kultur und kreatives Chaos
Im Zentrum des neuen Stücks stehen persönliche Erinnerungen an eine Ära, die von intensiver Freundschaft, handgemachter Musik und exzessiven Nächten geprägt war. Die Musiker verbrachten damals unglaublich viel Zeit in einer Bar namens Rialto in der Vicar Street, in der einige Bandmitglieder fest angestellt waren oder dort verkehrten. Schnell entwickelte sich das Lokal zu einem ganz eigenen sozialen Club für den gesamten Freundeskreis, der schließlich in der Gründung einer eigenen Clubnacht mit dem Titel „Vicar Street Social“ gipfelte, bei der lautes Feedback und diverse Ausschweifungen an der Tagesordnung waren. Genau diese unberechenbare, kreative Energie fängt die Single nuanciert ein.Produziert wurde das Werk von Richie Kennedy, der in der Musikwelt keineswegs ein Unbekannter ist und sich bereits durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Acts wie Cardinals, Cliffords oder auch RIDE einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Musikalisch bleibt die Band ihrem gewohnten, energiegeladenen Stil absolut treu, verbindet die rohe Kraft ihrer frühen Club-Shows jedoch gekonnt mit einem spürbaren, wenn auch bittersüßen Blick nach vorne. Das Erwachsenwerden bringt unweigerlich das Weiterziehen mit sich, und genau dieser Übergang wird in den neuen Strophen eindringlich verhandelt.
Die Band gewährt in ihrem Pressetext tiefe Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Songs und beschreibt die damalige Ära mit sehr direkten Worten:
Der Track erinnert an eine von Alkohol und Drogen geprägte Jugend, in der wir viele Charaktere trafen und jede Menge Unordnung und Spaß hatten. Der Track ist voll von augenzwinkernden Texten über den Unfug, den wir in der Vicar Street getrieben haben; die Decke wurde klebrig mit einer Aura der Hölle und die Schlange vor den Toiletten war wie ein Karussell, aber wenn ich jetzt auf diesen rücksichtslosen jungen Dunst zurückblicke, werde ich die Vicar Street Days nie vergessen.


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!