Es gibt eine Szene im Titanic-Film, die mir für immer in Erinnerung geblieben ist: Die Musiker spielen einfach weiter, während um sie herum alles zusammenbricht. Das ist eine meiner liebsten Filmszenen überhaupt, weil sie etwas Grundlegendes über die Musik einfängt: Hingabe, das Bedürfnis zu erschaffen und an etwas Schönem festzuhalten, selbst angesichts einer Katastrophe. Wir gehen buchstäblich unter, aber hey, lasst uns spielen und zu den Sirenen tanzen. In der heutigen Zeit fällt es schwer, von dem Chaos in der Welt unberührt zu bleiben. 'Didn't Come to Party' ist kein politisches Statement, sondern ein Frustrationsschrei. Wir leben auf diesem fantastischen Planeten – warum zerstören wir ihn? Warum gibt es Krieg, Armut und das Leid der Schwächsten, wo wir doch die Mittel hätten, das Leben für alle besser zu machen? Das erinnert mich an Leute, die auf Partys auftauchen, nur um sie für alle anderen zu ruinieren. Warum gibt es diesen Drang, zu verletzen, zu herrschen und Dinge im Machtstreben zu zerstören? Es ist sinnlos.
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