Ein gesellschaftskritisches Statement im Rock-Gewand
Inhaltlich nimmt „Holy Wars“ jene Kräfte ins Visier, die Dogmen und Ideologien nutzen, um Gewalt, Zerstörung und Unrecht zu rechtfertigen. Musikalisch kleiden Bastion Rose diese Dringlichkeit in eine Kombination aus wuchtigen Riffs, dynamischen Laufflächen und unerbittlichen Progressive-Rock-Arrangements. Zentrale Zeilen des Songs warnen davor, dass heilige Kriege niemanden heilen und keine Seele retten können.Sänger und Frontmann Austin Frink macht deutlich, dass der Song als eine notwendige Reaktion auf die gegenwärtigen Entwicklungen verstanden werden muss:
Wir sehen Extremismus immer wieder als ein politisches Versagen; aber er ist eine geistige Krankheit. In ‚Holy Wars‘ geht es um die Menschen, die bereit sind, die Welt niederzubrennen und es Errettung zu nennen. Es geht darum, sich den Monstern entgegenzustellen, die ihren Glauben oder ihre Fraktion nutzen, um Gräueltaten zu rechtfertigen. Du kannst deine eigene Zerbrochenheit nicht heilen, indem du alles um dich herum zerstörst.
Musikalische Entwicklung und Einflüsse
Klanglich knüpft die Band an das Soundfundament an, das sie auf ihrem Debütalbum „Traces of Gold“ gelegt hat. Für diese frühere Produktion arbeiteten Bastion Rose mit dem dreifachen Grammy-Gewinner David Bottrill zusammen, der als Produzent bereits Alben für namhafte Größen wie Tool, Godsmack, Mastodon, Muse oder Rush veredelt hat. Die dort gewonnenen Erkenntnisse nutzt die Band nun für ihre aktuellen, in Eigenregie produzierten Aufnahmen.Das Resultat ist eine Mischung aus den groovigen Hard-Rock-Einflüssen der 1970er-Jahre und der Härte des Alternative Metal der 2000er-Jahre. Diese klangliche Handschrift hat der Band bereits positive Kritiken in etablierten Musikmedien wie dem Classic Rock Magazine, dem Metal Hammer und dem SPIN-Magazin eingebracht.




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