UWB-Technologie gegen überlastete Funkbänder
Kabellose Gaming-Mäuse kämpfen im alltäglichen Setup oft mit Interferenzen. Das gewohnte 2,4-GHz-Frequenzband teilen sich unzählige Geräte – vom heimischen WLAN-Router über Headsets bis hin zu Smartphones und Bluetooth-Zubehör. Laut SteelSeries führt diese Auslastung dazu, dass extrem hohe Abtastraten wie 8.000 Hertz (8K Polling Rate) bei herkömmlichen Funkverbindungen selten stabil aufrechterhalten werden können.Um dieses Nadelöhr zu umgehen, arbeiten die neuen Pro-Modelle der Sensei- und Rival-Serie im Frequenzspektrum zwischen 6,4 und 9,056 GHz. Diese Ultra-Wideband-Technologie stellt rund die zwanzigfache Bandbreite im Vergleich zu klassischen 2,4-GHz-Lösungen bereit. Das Ziel der Entwickler ist eine durchgehend störungsfreie Signalübertragung mit minimaler Latenz, damit die vollen 8.000 Signalaktualisierungen pro Sekunde tatsächlich ruckelfrei und ohne Datenverluste auf deinem Monitor ankommen. Zum Vergleich: Standardmäßige Gaming-Mäuse arbeiten in der Regel mit einer Polling-Rate von 1.000 Hz, weshalb die Pro-Modelle theoretisch eine achtmal höhere Aktualisierungsfrequenz bieten.
Dauerstrom durch Dual-Akkus und Leichtbau
Ein bekanntes Problem hoher Abtastraten ist der gesteigerte Energiebedarf. Um ständiges Ladekabel-Umstecken mitten im Match zu vermeiden, stattet SteelSeries die Eingabegeräte mit dem sogenannten Infinite Power System aus. Dieses arbeitet mit zwei austauschbaren Akkus. Während ein Akku in der Maus steckt, kann der zweite aufgeladen werden, sodass ein nahtloser Wechsel im laufenden Betrieb möglich ist. Bei aktiver 8K-Abtastung hält ein Energiespeicher bis zu 32 Stunden durch; wird die Polling-Rate auf klassische 1.000 Hz gedrosselt, erhöht sich die Laufzeit auf bis zu 120 Stunden pro Ladung.Trotz der verbauten Technik und des modularen Akkusystems fallen die Mäuse sehr leicht aus. Die Standardgrößen der Sensei Pro und Rival Pro bringen 53 Gramm auf die Waage, während die kompakteren Mini-Varianten sogar nur 49 Gramm wiegen. Bei den verbauten Tastern setzt der Hersteller auf optische Schalter, die für eine Lebensdauer von bis zu 100 Millionen Klicks ausgelegt sind und mit einer sehr geringen Reaktionszeit von 0,35 Millisekunden auslösen sollen. Als optischer Sensor dient der TrueMove-42K-Abtaster mit maximal 42.000 DPI.
Software-Features, Tradition und Preise
Anpassungsmöglichkeiten und Kalibrierungen erfolgen über die hauseigene Software-Suite SteelSeries GG. Dort stehen dir Werkzeuge wie ein Sensitivity Finder zur Ermittlung der idealen Mauseinstellung, Korrekturhilfen wie Rotation Control sowie integrierte Trainings-Tools in Form eines Aim-Trainers zur Verfügung, um deine Zielgenauigkeit für First-Person-Shooter wie Counter-Strike 2, VALORANT oder Fortnite zu schärfen.Mit den neuen Pro-Modellen führt SteelSeries zwei Gehäuseformen weiter, die das Portfolio des Herstellers seit vielen Jahren prägen: Während die Sensei-Reihe seit ihrer Einführung im Jahr 2011 für ihr symmetrisches, beidhändiges Design bekannt ist, richtet sich die seit 2013 angebotene Rival-Serie mit einer ergonomischeren Form vor allem an Rechtshänder.
Vorbestellungen für sämtliche Ausführungen – Sensei Pro, Sensei Pro Mini, Rival Pro und Rival Pro Mini jeweils in Schwarz oder Weiß – sind bereits möglich. Der offizielle Verkaufsstart im Handel erfolgt am 13. Oktober 2026. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt für alle vier Mausmodelle einheitlich bei 199,99 Euro. Ergänzend wird separat ein kompakter Wireless Travel Dongle exklusiv im herstellereigenen Online-Shop zum Preis von 24,99 Euro angeboten.


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