Eine ungewöhnliche Reise ins Leben
Im Mittelpunkt der Handlung steht die eigenbrötlerische 17-jährige Ivy, die von Jungstar Bella Ramsey verkörpert wird. Nach einer überstandenen Krebserkrankung hat sich Ivy weitgehend aus dem normalen Teenagerleben zurückgezogen, während Gleichaltrige Partys feiern und ihre Sommerferien in vollen Zügen genießen. Ihre überfürsorglichen Eltern beschließen jedoch, dass es Zeit für einen Neuanfang ist, und melden die Jugendliche für einen vierwöchigen Aufenthalt im Children Run Free Camp an – einem speziellen Feriencamp für krebskranke Jugendliche, das im Volksmund schnell zum „Chemo-Camp“ mutiert.Für Ivy bricht nach eigener Überzeugung die schlimmste Zeit ihres Lebens an. Doch vor Ort kommt alles ganz anders als erwartet: Sie trifft auf eine bunte Gruppe von Außenseiterinnen und Außenseitern, die ähnliche Schicksale teilen. Aus anfänglicher Skepsis entwickelt sich rasch ein starker Zusammenhalt und ein echter Freundeskreis. Gemeinsam stürzen sich die Jugendlichen in ein Abenteuer, das ihnen zeigt, wie wertvoll Freundschaft, Liebe und der unbändige Wille zum Leben sind. Regisseur George Jaques, der zuvor bereits mit dem Film „Black Dog“ auf sich aufmerksam machte, inszeniert diese moderne Coming-of-Age-Geschichte mit viel Feingefühl, ohne dabei in pure Tristesse abzudriften. Stattdessen setzt der Film auf eine Mischung aus rebellischem Charme und humorvollen Momenten.
Hochkarätiger Cast von Jungtalenten bis Serienstars
Neben Bella Ramsey, die vor allem durch ihre eindringlichen Rollen in „The Last of Us“ und „Game of Thrones“ weltweite Bekanntheit erlangte, glänzt Sunny Dancer durch ein handverlesenes Ensemble. Die Clique um Ivy wird von spannenden Nachwuchstalenten und bekannten Gesichtern komplettiert. Mit dabei sind Ruby Stokes, die man aus „Bridgerton“ kennt, sowie Earl Cave aus „Dune: Prophecy“ und Conrad Khan, der durch „Peaky Blinders – Gangs of Birmingham“ einem breiteren Publikum ein Begriff ist. Komplettiert wird das Jugend-Ensemble von den Newcomern Daniel Quinn-Toye und Jasmine Elcock.Doch auch die Erwachsenen-Rollen sind prominent besetzt und sorgen für humorvolle und emotionale Kontraste. So schlüpft Neil Patrick Harris, unvergessen aus „How I Met Your Mother“, in die Rolle des liebenswert-peinlichen Camp-Leiters. Ivys Eltern werden derweil von Jessica Gunning, die jüngst in der gefeierten Serie „Rentierbaby“ glänzte, und James Norton („Little Women“) verkörpert. Mit einer Laufzeit von rund 106 Minuten bietet der Film eine ausgewogene erzählerische Tiefe. Die FSK-Freigabe ab 12 Jahren ist bereits beantragt, was perfekt zur Zielgruppe und dem thematischen Fokus passt. Getragen wird der Kinostart hierzulande von einem starken Verleih-Duo: Capelight Pictures und Wild Bunch Germany bringen den Film gemeinsam in die Lichtspielhäuser, während Central Film den Vertrieb übernimmt. Wenn du also Lust auf einen Kinobesuch hast, der dich zum Lachen und Nachdenken anregt, solltest du dir den Spätsommertermin vormerken.


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