Gefangen in der Hölle unter Tage
Die Handlung von Omukade verlegt das Geschehen in das Jahr 1945 nach Thailand, wo die Schrecken des Zweiten Weltkriegs wüten. Um Zuflucht vor heftigen Bombenangriffen zu suchen, verschlägt es eine Gruppe ungleicher Menschen tief in das Innere eines verlassenen Bergwerks. Die Schicksalsgemeinschaft könnte kaum gegensätzlicher sein: Einheimische Rebellen, ein britischer Kriegsgefangener und japanische Besatzungssoldaten finden sich gemeinsam im dunklen Stollen wieder. Doch die Hoffnung auf Sicherheit währt nur kurz, als ein Einsturz den Rückweg zur Oberfläche versperrt und die Gruppe in der Finsternis gefangen nimmt.Schnell wird klar, dass die feindseligen Parteien keineswegs allein in der Mine sind. In den engen Schächten lauert das titelgebende Wesen: Omukade, ein riesiger, vielbeiniger Dämon aus der Welt der Mythen. Das tödliche Monster unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind. Um eine Chance auf das Überleben im dunklen Tunnelsystem zu haben, müssen die verfeindeten Soldaten und Rebellen ihren Hass überwinden und Seite an Seite gegen die Bestie kämpfen. Das klaustrophobische Setting erinnert dabei an Genre-Klassiker wie The Descent oder Alien, da der Überlebenskampf auf engstem Raum stattfindet.
Internationale Besetzung und Festivallerfolg
Hinter dem Film stehen mit Chalit Krileadmongkon und Pakphum Wongjinda zwei Regisseure, die im thailändischen Kino bereits Erfahrung im Genre gesammelt haben. Auch vor der Kamera setzt das Projekt auf Darsteller mit internationaler und regionaler Bekanntheit. Zum Ensemble gehört unter anderem Yasaka Chisorn, den du vielleicht schon aus der Netflix -Miniserie Cave Rescue oder dem gefeierten thailändischen Horrorfilm The Medium kennst. Ebenfalls mit an Bord ist Narilya Gulmongkolpech, die ebenfalls in The Medium sowie im Actionthriller Farang – Schatten der Unterwelt zu sehen war.Verstärkt wird die Besetzung durch James Laver, der in Produktionen wie Cave Rescue und The Greatest Beer Run Ever mitwirkte, sowie Oak Keerati Sivakua, bekannt aus dem Drama The Impossible – Nichts ist stärke als der Wille, zu überleben und Nicolas Winding Refns Only God Forgives.
Seine Weltpremiere feierte Omukade im Rahmen des SLASH Filmfestivals 2025. Das Genre-Festival beschrieb das Werk folgendermaßen:
ein unterhaltsamer Yokai-Albtraum voller Action, Monsterterror und klaustrophobischem Horror – und zugleich eine subtile Kriegsparabel.


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