Ein absurder Plan in düsteren Zeiten
Frankreich im Jahr 1940: Das Land versinkt im Chaos des Krieges, doch Jean Chevalin hat ganz eigene Sorgen. Sein bisheriges Leben verläuft alles andere als nach Plan, und auch sein Dienst in der französischen Armee währt denkbar kurz. Bereits nach einem einzigen Tag als Soldat zieht Jean die Reißleine und desertiert. Er möchte schlichtweg zu dem zurückkehren, was er am ehesten beherrscht: sich mehr schlecht als recht durchs Leben zu schlagen und dem ständigen Pech auszuweichen.Weil er jedoch der festen Überzeugung ist, dass alle anderen Menschen mehr Glück haben als er selbst, fasst er einen folgenschweren Beschluss. Um sich und seine Familie in die unbesetzte "Freie Zone" im Süden Frankreichs zu retten, gibt sich Jean kurzerhand als Jude aus. Was als hoffnungsvolle, wenn auch extrem naive Idee beginnt, stürzt den glücklosen Betrüger rasch von einer brenzligen Situation in die nächste. Um nicht aufzufliegen, muss Jean plötzlich ungeahnte Fähigkeiten entwickeln: Hektische Improvisation, waghalsige Ausreden und Spontanentscheidungen bestimmen von nun an seinen Alltag. Während seine Familie schwankt, ob sie über den wahnwitzigen Einfall staunen oder den Kopf schütteln soll, navigiert Jean durch ein Labyrinth aus bürokratischen Hürden, wachsendem Misstrauen und skurrilen Begegnungen.
Erfahrenes Team hinter der Kamera
Gespielt wird der verzweifelte Überlebenskünstler von Benoît Poelvoorde, der bereits in Filmhits wie "Das brandneue Testament" oder "Nichts zu verzollen" sein Händchen für punktgenauen Humor bewiesen hat. Das französische Fachmagazin Le Figaro lobte seine Leistung im Film bereits euphorisch:Benoît Poelvoorde in einer seiner besten Rollen.
Das rund 104 Minuten lange Filmprojekt aus dem Jahr 2025 verbindet chaotische Verwechslungsdramatik mit menschlicher Wärme. "Nur ein kleines bisschen Glück" feiert hierzulande am 10. September 2026 seinen Kinostart. Den Verleih übernimmt Lighthouse, während 24 Bilder für den Vertrieb verantwortlich zeichnet.


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