Ich sah die digitale Aufnahme nicht mehr als Option, nachdem ich tief in die analoge Welt eintaucht war: Meine eigene Stimme klang bei der Aufnahme endlich vertraut und authentisch. Digitaler Sound ist immer nur ein Sample.
Dieses Album ist ein analoger Gegenschlag und ein Fest für Live-Band-Musik. Es ist ein Statement gegen alles, was die moderne Gesellschaft aus jeder Ecke herauszuspucken scheint: wegwerfbarer, seelenloser, plastischer, geistloser Output, der ohne Hinterfragen geschluckt werden soll. Das Album ist von Anfang bis Ende ein sorgfältig ausgearbeitetes Kunstwerk und eine Hommage sowohl an seine Schöpfer als auch an die Hörer. Bei der Entstehung haben wir nach der bestmöglichen Darbietung und Klangqualität gestrebt, zu der wir im Moment der Aufnahme fähig waren. Und in diesem Moment haben wir wirklich gelebt und all unsere Energie gebündelt, was hoffentlich auch bei den Hörern ankommt. Es zollt der Vergangenheit und den Traditionen der Rockmusik ganz ungeniert Tribut.
Ich hoffe, dass das Album die Freude am Musizieren, die positive Energie und das Vertrauen vermittelt, das zwischen uns herrscht. Marianne am Schlagzeug und ich sind die einzigen verbliebenen Gründungsmitglieder der Band – Marianne war damals tatsächlich die erste Person, die ich gefragt habe, ob sie bei diesem Projekt mitmachen möchte. Oliver spielt Bass und Sampo Gitarre. Die Chemie in der Band ist fantastisch und nahtlos – was bei so talentierten und netten Menschen auch gar nicht anders sein könnte.
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