Zwischen digitaler Flucht und realem Chaos
Im Zentrum der Handlung steht der einsame Mittvierziger Guido, der nach diversen Enttäuschungen schlicht genug hat von zwischenmenschlichen Beziehungen und den üblichen emotionalen Dramen. Seinen Alltag verbringt er in einem Tierfachhandel, während er seine Feierabende bevorzugt in einem Virtual-Reality-Erotikstudio verbringt, um dort mit schrägen Fantasien abzuschalten und seine „Entspannungsmaßnahmen“ selbst in die Hand zu nehmen. Diese distanzierte Routine gerät jedoch jäh ins Wanken, als er durch unglückliche Umstände dafür sorgt, dass die ohnehin vom Pech verfolgte Kellnerin Giulia ihren Job verliert.Der Vorfall sorgt bei Guido für unerwartete Gewissensbisse, die ihn selbst in seiner virtuellen Zuflucht nicht mehr loslassen. Als er Giulia schließlich aufsucht, um Wiedergutmachung zu leisten, beginnt seine ansonsten so harte und abweisende Fassade langsam zu bröckeln. Begleitet wird diese Entwicklung von zwei chaotischen besten Freunden, die ebenfalls in ein Geflecht aus kleineren und größeren Beziehungsproblemen verstrickt sind. Morelli gelingt es dabei, eine leichtfüßige Erzählweise zu etablieren, die sich vor dem einen oder anderen Tabubruch nicht scheut. Die Mischung aus spritziger Situationskomik und echten emotionalen Momenten prägt den gesamten Handlungsverlauf.
Kritiker loben Besetzung und Inszenierung
Bereits im Vorfeld konnte die Produktion bei Fachkritikern positive Reaktionen hervorrufen. So bezeichnete das Medium ComingSoon die schauspielerischen Leistungen als perfekt besetzt, während Movieplayer vor allem die Performance von Maria Chiara Giannetta hervorhebt und als großartig beschreibt. Sentieri Selvaggi attestiert dem Werk zudem ein geschicktes Händchen beim Balanceakt zwischen Ironie, Komik und echtem Gefühl.ein unentbehrlicher Film für einen unbeschwerten Abend


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