Erfolgreicher Lauf auf Festivals und im Kino
Schilinskis Film blickt bereits auf eine beeindruckende Reise zurück. Nach der Weltpremiere im offiziellen Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, wo das Werk mit dem begehrten Preis der Jury ausgezeichnet wurde – eine Ehrung, die zuvor erst einem deutschen Regisseur (Konrad Wolf im Jahr 1959 mit „Sterne“) zuteilwurde –, konnte das Drama auch national und international zahlreiche Erfolge feiern. In Deutschland knackte der Kinofilm bereits die Marke von über 350.000 Zuschauern und wurde von der Fachpresse intensiv besprochen. Zudem geht das Werk als deutscher Oscar-Kandidat ins Rennen und sicherte sich Auszeichnungen wie den Gilde-Filmpreis als bester deutscher Film sowie den Filmkunstpreis für die beste Regie beim Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen. Beim Europäischen Filmpreis gab es zudem eine Trophäe für das beste Kostümbild.Die Nominierungen für die kommenden Lolas verteilen sich über diverse Gewerke. Neben Chancen in den prestigeträchtigen Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ für Schilinski sowie „Bestes Drehbuch“ (zusammen mit Co-Autorin Louise Peters) ist der Film unter anderem für Kamera, Kostüm-, Masken- und Szenenbild, Schnitt und Tongestaltung nominiert. Auch die Schauspielerinnen Lena Urzendowsky und Claudia Geisler-Bading finden sich in den Nominierungslisten für ihre darstellerischen Leistungen in Nebenrollen wieder.
Vier Frauen und ein Jahrhundert deutscher Geschichte
Im Zentrum der Handlung steht ein abgeschiedener Vierseitenhof in der Altmark, dessen Mauern seit über einem Jahrhundert das Leben verschiedener Generationen atmen. Die Erzählung spannt einen Bogen über 100 Jahre deutsche Geschichte und verknüpft das Leben von vier Frauen, deren Schicksale auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind. Du begleitest Alma in den 1910er-Jahren, Erika im darauffolgenden Jahrzehnt der 1940er, Angelika in den 1980er-Jahren und schließlich Nelly in der Gegenwart der 2020er. Jede von ihnen durchlebt ihre Jugend auf demselben Hof und wird dabei von unausgesprochenen Ängsten, verdrängten Traumata und den Schatten der Vergangenheit eingeholt.Falls du den Film noch nicht im Kino gesehen hast oder das Erlebnis zu Hause vertiefen möchtest, gibt es eine unkomplizierte Möglichkeit: „In die Sonne schauen“ ist bereits seit dem 22. Januar 2026 auf DVD, Blu-ray sowie als Video-on-Demand im Handel erhältlich. Neben dem Hauptfilm mit einer Laufzeit von 149 Minuten (FSK 16) erwarten dich auf den physischen Medien auch informative Extras, darunter Interviews mit der Regisseurin sowie den Hauptdarstellerinnen Lena Urzendowsky und Lea Drinda. Getragen von einem starken Ensemble aus Darstellerinnen wie Luise Heyer, Susanne Wuest und Laeni Geiseler bietet das Drama eine atmosphärische Tiefe, die im deutschen Kino einen ganz eigenen Platz einnimmt.


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