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I, Voidhanger Records bringt im Oktober drei neue Alben heraus

Black, Death und Thrash Metal: Das erwartet dich am 9. Oktober 2026.


24.08.2026  Redaktion  0 Likes  0 Kommentare 
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Foto: Foto: Aylowenn Aëla. Mehr zum Thema Transparenz.

Das italienische Underground-Label I, Voidhanger Records lädt am 9. Oktober 2026 zu einer regelrechten Veröffentlichungs-Welle ein. Gleich drei Acts aus dem Bereich des extremen Metals präsentieren neue Werke, die sich klanglich deutlich voneinander unterscheiden, aber allesamt auf eine düstere, kompromisslose Atmosphäre setzen. Wenn du nach neuem Stoff aus dem Bereich Black, Death oder avantgardistischem Thrash Metal suchst, solltest du dir diese Alben vormerken.

Esoctrilihum: Symphonischer Black Metal trifft auf Esoterik
Das französische Ein-Mann-Projekt Esoctrilihum kehrt mit seinem bisher orchestralsten Werk namens „Annochiül Xar Sorthïlazur“ zurück. Multiinstrumentalist Asthâghul, der Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthesizer, Harfe, Orgel und orchestrale Arrangements selbst eingespielt hat, verbindet auf diesem Album mystischen Black und Death Metal mit tiefgreifenden esoterischen Studien. Dem Album liegt sogar ein digitales Grimoire bei, das die von ihm entwickelte „Annochiül-Magie“ näher beleuchtet.
Ein Werkzeug zur Selbsterkenntnis, das mit verborgenen, hinter Namen verschleierten Wesenheiten verbunden ist. Es ermöglicht Magie, die durch Paktierungen besiegelt wird, und fördert eine innere Katharsis.
Asthâghul
In den komplex geschichteten Kompositionen verarbeitet der Musiker innere Dämonen wie Ängste, Depressionen und Suizidgedanken. Kosmische Wesenheiten dienen ihm dabei als Projektionsfläche für psychische Belastungen, die durch die Musik exorziert werden sollen. Musikalisch bewegt sich das Werk zwischen hypnotischen Melodien, Orchester-Arrangements, Ambient-Passagen und paroxysmalen Metal-Ausbrüchen. „Annochiül Xar Sorthïlazur“ erscheint am 9. Oktober als Doppel-LP, CD und digital. Das Cover-Kunstwerk stammt von Roberto Diaz, ergänzt durch Fotografie von Aylowenn Aëla.

Odious Spirit: Dissonante Klangarchitektur aus New York
Aus Poughkeepsie im US-Bundesstaat New York meldet sich das Trio Odious Spirit mit seinem zweiten Album „The Sourceless Scourge“ zurück. Nach dem Debüt „The Treason of Consciousness“ aus dem Jahr 2024 baut Kopf und Gitarrist James Oskarbski die progressive Klangwelt der Band weiter aus. Zusammen mit Bassist Cullen Gallagher und Schlagzeuger Jason Bursese kombiniert Oskarbski technischen Thrash- und Death Metal mit avantgardistischem Minimalismus.

Einflüsse von Formationen wie Voivod, Immolation oder Krallice schimmern durch die verschachtelten Rhythmen und frenetischen Gitarrenschleifen hindurch. Gemischt von Kevin Bernsten und gemastert von James Plotkin (Khanate), stechen besonders die Stücke „Close to Sun“ und „Temporal Euthanasia“ durch ihren Wechsel aus schleppendem Mid-Tempo und rasenden Attacken hervor. Das Album erscheint ebenfalls am 9. Oktober 2026 im LP-, CD- und Digitalformat.

Carceral: Instrumental-Gewalt aus Brasilien
Mit Carceral betritt ein neuer Name die Bühne von I, Voidhanger Records. Die im Dezember 2024 in Brasilien gegründete Band verzichtet auf Gesang und setzt stattdessen auf kurze, explosive Instrumentalstücke, die das Tempo des Grindcore mit der Riff-Sprache von Death und Thrash Metal vereinen. Nach einem digitalen Release im Juli 2026 erscheint das Debütalbum „Descending Reprisal“ nun auch physisch auf CD.
Obwohl die Musik von Bands wie Death, Morbid Angel und Dark Angel inspiriert ist, wollte ich auch die verstörende, dissonante Atmosphäre von Voivod und Immolation einfangen. Das Ziel war nie, diese Sounds schlicht zu kopieren, sondern die ausdrucksstarke Freiheit instrumentaler Musik mit der Dunkelheit und Intensität des Extreme Metals zu verbinden.
Roberto Ortega
Inhaltlich dreht sich das von Roberto Ortega und Victor Hormidas produzierte Album um Konzepte von Bestrafung und gesellschaftlichem Kollaps in einem apokalyptischen Szenario. Besetzt mit den Gitarristen Roberto Ortega und Hard Alexandre Christiani, Bassist Victor Hormidas sowie Schlagzeuger Daniel Moscardini, bietet die Scheibe technisch anspruchsvolle Kost für Fans instrumentaler Extrem-Musik.

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