Sechs Schicksale auf der Suche nach Selbstbestimmung
Im Mittelpunkt der 90-minütigen Dokumentation stehen Nancy, Sheelan, Selenna, Nina, Paige und Sinai. Die sechs Protagonistinnen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren wachsen in völlig verschiedenen Kulturräumen auf und sind mit entsprechend unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Bildungschancen und Frauenrechten konfrontiert. Trotz der oft extremen geografischen und kulturellen Distanz eint sie das gemeinsame Ziel, ihr Leben eigenständig zu gestalten und frei von Fremdbestimmung zu existieren.Der Film dokumentiert mutige Entscheidungen in von Umbrüchen oder traumatischen Erlebnissen geprägten Umfeldern. Die Jugendlichen setzen sich mit teils brutalen Traditionen auseinander – darunter weibliche Genitalbeschneidung –, kämpfen gegen gesellschaftliche Zwänge und Vorurteile und verarbeiten gleichzeitig den Druck eines allgegenwärtigen Schönheitswahns. Neben dem Widerstand gegen etablierte Machtstrukturen nehmen auch ganz alltägliche Wünsche der Teenager Raum ein: die Sehnsucht nach Verliebtsein, persönlicher Entfaltung und der Wahrung der körperlichen Autonomie.
Hintergründe und Produktion des Dokumentarfilms
Produziert wurde "Girls Don't Cry" von Schneegans Productions in Kooperation mit den Produzenten Walter Sittler und Sigrid Klausmann. Die Veröffentlichung fällt in das Produktionsjahr 2025. Für die visuelle Umsetzung zeichneten die Kameraführung von Thorsten Harms, Justyna Feicht, Gabriel Diaz sowie Lina Lužytė verantwortlich, während Gregory Schuchmann den Schnitt übernahm. Die musikalische Untermalung beisteuerte Lea-Marie Sittler.Die Dokumentation zeigt die Vielfalt der begleiteten Lebenswelten auch auf der tonalen Ebene: Neben Deutsch und Englisch sind Passagen auf Spanisch, Swahili, Serbisch, Kurmandschi und Koreanisch enthalten, was den internationalen Ansatz des Projekts unterstreicht. Unterstützt und gefördert wurde das Vorhaben unter anderem von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), der Klett Stiftung, der Georg-Krauss-Stiftung sowie dem ZDF und weiteren Stiftungen und privaten Förderern.
Der Vertrieb für den Heimkino-Release liegt bei Lighthouse Home Entertainment, während farbfilm verleih als Verleihpartner fungiert. Wer Interesse an bewegenden Einblicken in die Lebenswelt heranwachsender Frauen weltweit hat, kann den Film ab sofort digital streamen und als Kauf- oder Leihoption abrufen.


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