Ein Millionenbestseller wird lebendig
Die literarische Vorlage hat in den vergangenen Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt. Kurz nach ihrer Veröffentlichung im Jahr 2023 hielt sich der Roman monatelang in den Bestsellerlisten. Im April 2024 erklomm das Taschenbuch direkt die Spitzenposition der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auf der Frankfurter Buchmesse folgte im selben Jahr die Auszeichnung als offizieller #BookTok-Bestseller. Insgesamt wechselte das Buch im deutschsprachigen Raum über eine Million Mal den Besitzer. Eine solche Erfolgsgeschichte weckt natürlich hohe Erwartungen an die filmische Umsetzung, die nun von einem renommierten Team gestemmt wird.Die Regie übernahm Mia Maariel Meyer, die zuvor unter anderem mit „Die Saat“ und ihrer Arbeit an Serienformaten auf sich aufmerksam machte. Das Drehbuch steuerte Elena Hell bei, die sich ebenfalls in der Branche einen Namen gemacht hat. Für die Produktion zeichnet die BerghausWöbke Filmproduktion in Person von Anna-Malike Eigl, Thomas Wöbke und Philipp Trauer verantwortlich. Das Team konnte erst kürzlich beachtliche Erfolge feiern und gewann neun LOLAs für den Film „September 5“. Constantin Film fungiert als Co-Produzent und übernimmt gleichzeitig den Verleih im Kino.
Im Zentrum der Handlung steht Tilda, deren Alltag von einem strengen Korsett aus Pflichten bestimmt wird. Sie studiert, arbeitet an der Supermarktkasse, zieht ihre Bahnen im Schwimmbad und kümmert sich um ihre jüngere Schwester Ida sowie an schwierigen Tagen auch um ihre alkoholkranke Mutter. Die drei leben in einer Kleinstadt, die Tilda längst den Rücken kehren wollte, doch die Verantwortung hält sie fest. Gespielt wird Tilda von Luna Wedler, während Zoë Baier in die Rolle der kleinen Schwester Ida schlüpft. Laura Tonke übernimmt den Part der Mutter Andrea.
Eines Tages gerät das fragile Gleichgewicht jedoch ins Wanken. Tilda erhält die Aussicht auf eine Promotion in Berlin, was ihr erstmals die Chance auf echte Freiheit eröffnet. Zudem tritt Viktor in ihr Leben, gespielt von Jannis Niewöhner. Er ist der große Bruder von Ivan, den Tilda vor Jahren verloren hat, und teilt mit ihr eine ganz bestimmte Leidenschaft: Auch er schwimmt exakt 22 Bahnen. Doch während sich ein Lichtstreif am Horizont abzeichnet, droht die Situation im heimischen Umfeld endgültig zu eskalieren.
Der erste Trailer fängt diese melancholische und zugleich kämpferische Grundstimmung ein. Im Kino erwartet dich ab September eine intensive Auseinandersetzung mit Themen wie Geschwisterliebe, Verantwortung und dem schwierigen Weg in ein eigenständiges Erwachsenenleben.


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