Klassiker der Filmgeschichte und große Namen
Wer sich für historische Meilensteine interessiert, kommt im Mai voll auf seine Kosten. Ein echtes Highlight ist der gesellschaftskritische Filmklassiker „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“ aus dem Jahr 1931, dessen Drehbuch unter anderem aus der Feder von Bertolt Brecht stammt. Der Film zeichnet ein eindringliches Bild der Weimarer Republik und der allgegenwärtigen Arbeitslosigkeit jener Zeit. Ebenfalls ein festes Stück deutsche Kinogeschichte ist „Der Hauptmann von Köpenick“, bei dem Heinz Rühmann in der berühmten Hauptrolle glänzt. Die Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks von Carl Zuckmayer gilt bis heute als unvergesslicher Meilenstein.Hinzu gesellt sich der Thriller „Das Netz“, in dem unter anderem Klaus Kinski und Elke Sommer zu sehen sind. Hier begibt sich ein skrupelloser Reporter auf die Spur eines mysteriösen Serienmörders. Neben diesen traditionsreichen Werken ergänzen auch modernere deutsche Publikumserfolge das Mai-Line-up. Dazu zählt das Drama „Die fetten Jahre sind vorbei“ mit Daniel Brühl und Stipe Erceg, die als nächtliche Einbrecher in Villen einsteigen, um dort Botschaften zu hinterlassen und auf soziale Missstände aufmerksam zu machen. Auch die Jugendbuch-Verfilmung „Die wilden Hühner und das Leben“ nach Cornelia Funke wandert im Laufe des Monats in das Angebot.
Internationales Qualitätskino und emotionale Dramen
Neben heimischen Produktionen richtet sich der Blick auch über die Landesgrenzen hinaus. Mit der zweifach Oscar-nominierten Komödie „Der schlimmste Mensch der Welt“ von Regisseur Joachim Trier zeigt ARD Plus skandinavische Filmkunst mit feinem Humor und tiefgründigen Beziehungsdynamiken. Fans von emotionalen Geschichten dürfen sich zudem auf „Die Zeit, die uns noch bleibt“ mit Colin Firth und Jim Broadbent freuen, der die berührende Abschiedsreise eines schwererkrankten Vaters begleitet. Das Historiendrama „A United Kingdom“ erzählt darüber hinaus die wahre und bewegende Liebesgeschichte des Thronfolgers von Bechuanaland und einer Londoner Büroangestellten im Jahr 1947.Spannende Neustarts und frische Krimis
Für Hochspannung ist ebenfalls gesorgt. Der brandneue TV-Krimi „Die Tote vom Jakobsweg“ entführt dich an die raue Küste Galiciens. Nach dem Fund einer Frauenleiche am Cabo Fisterra übernimmt ein frisch versetzter Hauptkommissar aus Valencia dort seinen ersten Fall in einer abgelegenen Dienststelle. Abgerundet wird das Programm durch den Thriller „Die Verbindung“, der einen Studenten in eine gefährliche Machtspirale innerhalb einer studentischen Verbindung wirft, sowie durch Hollywood-Unterhaltung wie die Komödie „Mother’s Day – Liebe ist kein Kinderspiel“ mit hochkarätiger Besetzung.Wer die Inhalte nutzen möchte, findet den Streaming-Dienst als Webversion, auf mobilen Endgeräten, Smart-TVs sowie als Channel bei Partnern wie Amazon Prime Video, MagentaTV oder AppleTV. Das Abonnement kostet regulär 4,99 Euro im Monat oder 49,99 Euro im Jahr und versammelt Highlights aus rund 75 Jahren Fernsehgeschichte.


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