Foto: Sakamoto Minami. Mehr zum Thema Transparenz.
Wenn sich düstere Rachegedanken und eine leise Erinnerung an die Liebe in einer popkulturellen Hommage treffen, ist Alice Gift am Werk. Mit der neuen Single „Pretty Hate“ meldet sich das Projekt des in Berlin lebenden deutsch-französischen Künstlers Nicolas Isner zurück. Der Release erscheint an einem besonderen Tag, denn zeitgleich steht für den Musiker ein Auftritt als Support für Austra auf dem Programm.
Zwischen Lynch-Zitaten und Rachefantasien Inhaltlich dreht sich „Pretty Hate“ um eine berührende wie auch düstere Erzählung: Im Zentrum der Geschichte steht ein Utopist, der nach langer Zeit des Kämpfens zurückkehrt. Er hat stets an das Gute geglaubt, doch seine Naivität und sein Glaube an die Menschheit wurden von anderen gnadenlos ausgenutzt. Die bittere Erkenntnis aus diesem vergeblichen Kampf verwandelt sich in den Wunsch nach Vergeltung an all jenen, die ihn getäuscht, manipuliert und betrogen haben.
Doch die Geschichte nimmt kurz vor dem Ende des Songs eine überraschende Wendung. Inmitten dieses musikalischen Rachefeldzugs wird die Hauptfigur ganz am Schluss von einer plötzlichen Erinnerung eingeholt: Sie soll sich niemals von der Liebe abwenden. Filmfans dürften dabei eine ganz bestimmte Assoziation haben, denn es handelt sich um eine gezielte Referenz an die berühmte Schlussszene aus David Lynchs Filmklassiker „Wild at Heart“. Dort überbringt ein Engel der von Nicolas Cage gespielten Hauptfigur genau diese rettende Botschaft.
80s-Bubblegum-Pop trifft auf Glam-Punk Klanglich schlägt „Pretty Hate“ eine Brücke zwischen verschiedenen Epochen und Genres. Der Song taucht tief in eine Ästhetik ein, die von 80er-Jahre-Bubblegum-Pop, New Wave und klassischen Rock-'n'-Roll-Elementen geprägt ist. Zusammen ergibt das ein Soundgewand, das sich wie der energetische Soundtrack zu einem glam-punkigen Roadmovie anfühlt. Wenn du Musik im Stil von New Wave, Synth Pop und Glam Punk schätzt oder Bands wie Bloc Party, Interpol, Placebo, Perfume Genius sowie Nation of Language magst, wirst du dich hier schnell zuhause fühlen.
Vom Film-Soundtrack zum zweiten Studioalbum Hinter dem Soloprojekt Alice Gift steckt eine vielschichtige künstlerische Laufbahn. Nicolas Isner machte sich bereits als Soundtrack-Komponist einen Namen, unter anderem mit seinen Arbeiten für die Filme „B-Movie“ und „Desire Will Set You Free“. Auch mit seiner früheren Band Velvet Condom feierte er Erfolge, die auf Plattformen wie Spotify und YouTube ein Millionenpublikum erreichten. Nach dem Debütalbum „Alles ist Gift“, umfassenden internationalen Tourneen und der darauffolgenden EP „Nothing Against Uplifting, But …“ schlägt das Projekt nun das nächste Kapitel auf.
Derzeit arbeitet die Band gemeinsam mit Produzent Tad Klimp an ihrem zweiten Studioalbum. Der Anspruch von Alice Gift ist es, sich musikalisch stetig weiterzuentwickeln und den eigenen Sound noch präziser zu verdichten. Die neuen Stücke loten die Spannungsfelder zwischen Intimität, Abgründigkeit und Aufbruchsstimmung noch tiefer aus als zuvor.
Live-Termine im Spätsommer und Herbst Neben dem Release der Single stehen für Alice Gift auch Konzerte an. Den Auftakt bildet die Show am Veröffentlichungstag, dem 21. August 2026, im Leipziger UT Connewitz als Support für Austra. Im Herbst folgt ein weiterer Auftritt in der Berliner Heimat: Am 29. Oktober 2026 steht Alice Gift auf der Bühne des Urban Spree in Berlin.
Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zum Thema Transparenz.