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Slow Travel: Neue Reiseführer für den Sommer

Entschleunigt unterwegs auf zwei Rädern und an norditalienischen Flüssen.



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Slow Travel liegt voll im Trend: Anstatt im Eiltempo möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhakten, rückt das bewusste Erleben von Landschaften, Kultur und Kulinarik in den Vordergrund. Besonders gut lässt sich diese Entschleunigung auf dem Fahrrad umsetzen, sei es entlang malerischer Flüsse, durch idyllische Weinregionen oder über alpine Pässe. Die Styria Buchverlage stellen in ihrem aktuellen Sommerprogramm verschiedene neue Reiseführer vor, die genau diesen Ansatz verfolgen und zu Entdeckungen in Österreich sowie im benachbarten Italien einladen.

Mit dem E-Bike und auf Flussradwegen durch Österreich

Für Radbegeisterte hat der bekannte Bestsellerautor Thorsten Brönner gleich mehrere spannende Publikationen verfasst. In seinem neuesten Buch widmet er sich speziell den schönsten E-Bike-Touren durch Österreich. Insgesamt 44 Strecken hat der Autor ausgewählt, die sich problemlos an einem Tag bewältigen lassen. Die Routen erstrecken sich vom Neusiedler See bis zum Wörthersee, führen durch die Wachau, das Ausseerland, den Bregenzerwald sowie den Nationalpark Kalkalpen und bieten auch in der Bundeshauptstadt Wien überraschende Perspektiven. Dabei liefert Brönner wichtige Tipps für ein entspanntes Fahrvergnügen.

Wer das Radeln am Wasser bevorzugt, findet in „Österreichs schönste Flussradwege“ eine passende Lektüre. Neben bekannten Klassikern wie dem Donauradweg präsentiert der Autor auch echte Geheimtipps, die zu den Kärntner Seen oder in die Bergwelt des Salzkammerguts führen. Abgerundet wird das Angebot durch den bewährten Rad-Guide für die schönsten Radfernwege des Landes, der sowohl Genussradler als auch sportlich ambitionierte Fahrer anspricht.

Entdeckertouren und Geheimtipps in Friaul-Julisch Venetien

Neben Österreich rücken auch italienische Regionen in den Fokus, die sich fernab des Massentourismus bewegen. Werner Freudenberger führt in seinem Werk „Flussparadies Friaul-Julisch Venetien“ zu den ursprünglich gebliebenen Uferabschnitten der norditalienischen Region. Das Buch bündelt vierzehn durchdachte Entdeckertouren mit rund dreißig Varianten für Wander-, Rad- und Bootsausflüge. Die familienfreundlich konzipierten Routen bieten kompakte Kultur- und Ortsinformationen. Ein Beispiel dafür ist Cividale del Friuli, wo die historische Teufelsbrücke den Fluss Natisone überspannt und mystische Orte wie das keltische Hypogäum erkundet werden können.

Auch der bekannte Alpe-Adria-Radweg steht im Fokus eines neuen Reiseführers von Georg Lux und Helmuth Weichselbraun. Unter dem Titel „Auf dem Alpe-Adria-Radweg von Villach nach Grado“ widmen sich die Autoren den versteckten Details abseits der Hauptstrecke. Auf der 207 Kilometer langen Strecke finden sich zahlreiche kulinarische Stopps, historische Hintergründe und kuriose Orte. In Palmanova etwa warnen die Autoren vor den Sagen rund um die historischen Säulen an der Piazza Grande, während der Radweg selbst mitten durch die geschichtsträchtige Festungsstadt führt.

Triest für Fortgeschrittene entdecken

Wer eine Stadt jenseits der üblichen Touristenpfade erkunden möchte, findet in „Triest für Fortgeschrittene“ von Georges Desrues und Erich Bernard einen ungewöhnlichen Begleiter. Die Hafenstadt mit ihrem morbiden Charme offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Das Buch führt zu historischen Plätzen, beleuchtet das architektonische Erbe und gibt Tipps für Badeorte sowie Bars. So lässt sich die facettenreiche Geschichte und Gegenwart dieser besonderen Adriastadt intensiv nachvollziehen.

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