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3DMark streicht Redmagic 11 Pro aus Rankings

Benchmark-Manipulation sorgt für Ausschluss aus Performance-Vergleichen


09.04.2026  Redaktion  2 Likes  0 Kommentare 
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Foto: Dieses Bild wurde mit einer KI generiert. Mehr zum Thema Transparenz.

Ein aktueller Fall sorgt für Aufsehen in der Smartphone- und Gaming-Community: Die Benchmark-Software 3DMark hat mehrere Modelle der Redmagic-11-Serie aus ihren Ranglisten entfernt. Grund dafür sind Auffälligkeiten bei den Testergebnissen, die nicht den offiziellen Richtlinien entsprechen.

Für Dich als Gamer oder Technik-Interessierten ist das besonders relevant, wenn Du Benchmark-Werte als Entscheidungsgrundlage nutzt.

Diese Modelle sind betroffen
Nach umfangreichen Tests wurden folgende Geräte aus den 3DMark-Rankings gestrichen:
  • Redmagic 11 Pro
  • Redmagic 11 Pro+


Diese Geräte tauchen zwar weiterhin in der Liste auf, werden jedoch ohne Wertung am Ende geführt. Ihre Benchmark-Ergebnisse gelten offiziell nicht mehr als vergleichbar.

Was genau ist passiert?
Die Tester von UL Solutions stellten fest, dass die Geräte unterschiedlich auf den Benchmark reagieren – je nachdem, welche Version der App genutzt wird.
  • Bis zu 24 % höhere Werte mit der offiziellen 3DMark-App
  • Deutlich niedrigere Ergebnisse mit einer identischen, aber umbenannten Version
  • Erkennung der Benchmark-App anhand des Namens


Das deutet darauf hin, dass die Smartphones gezielt erkennen, wann ein Benchmark läuft, und automatisch einen speziellen Leistungsmodus aktivieren.

Warum das problematisch ist
Solche Optimierungen sind laut den Benchmark-Regeln nicht erlaubt, wenn sie ohne Dein Zutun aktiviert werden. Geräte sollen sich im Benchmark genauso verhalten wie im normalen Alltag.

In diesem Fall scheint jedoch automatisch ein Hochleistungsmodus aktiviert zu werden, der nicht der realistischen Nutzung entspricht.
  • Automatischer Performance-Boost nur für Benchmarks
  • Kein manuelles Deaktivieren möglich
  • Verfälschung realer Leistungswerte


Damit sind die Ergebnisse nicht mehr aussagekräftig – und genau deshalb wurden die Geräte aus den Rankings entfernt.

Hohe Temperaturen als zusätzliches Risiko
Ein weiterer kritischer Punkt ist die entstehende Hitze. In den Tests wurden Oberflächentemperaturen von über 50 Grad Celsius gemessen.

Das ist nicht nur für die Hardware problematisch, sondern kann auch für Dich als Nutzer unangenehm oder sogar gefährlich werden, wenn das Gerät über längere Zeit belastet wird.

Was das für Dich bedeutet
Wenn Du eines der betroffenen Geräte nutzt oder darüber nachdenkst, eines zu kaufen, solltest Du Benchmark-Werte mit Vorsicht betrachten. Die offiziellen 3DMark-Scores spiegeln in diesem Fall nicht die tatsächliche Alltagsleistung wider.

Gleichzeitig zeigt der Fall, wie wichtig transparente und faire Testbedingungen sind – gerade in einer Zeit, in der Performance ein entscheidendes Kaufargument ist.

Für Dich heißt das konkret: Verlass Dich nicht nur auf Benchmark-Zahlen, sondern auch auf reale Tests und Erfahrungsberichte.

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