Spieletest: Titanic Mystery (DS)

3072 0 0 3. Februar 2010
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Titel:Titanic Mystery
EAN:4017404015963
System:Nintendo DS
USK:Freigegeben ohne Altersbeschrnkung
Label:Purple Hills
Release:2009-12-19

Um die Titanic ranken sich viele Geheimnisse und auch das Duo Winslet / DiCaprio konnte daran nur wenig ändern. Bis heute gilt der Untergang als eine der größen Katastrophen der Seefahrt, die Wrackteile waren lange Jahre wie verschwunden und auch heute noch gibt es viele Geheimnisse rund um den versunkenen Luxusdampfer. Dementsprechend clever haben Purple Hills und JoinDots das Setting zu ihrem DS-Spiel “Titanic Mystery” gewählt. Und wir wollten der Sache sprichwörtlich auf den Grund gehen…

Titanic Mystery

Zu Beginn begrüßt uns Captain Miller an Bord seines Schiffes, der “Titanic II”. Dabei soll man doch sein Schiff niemals nach dem Vorgänger benennen, wenn dieser untergegangen ist – das bringt Unglück sagen die Matrosen. Wie dem auch sei, wir lernen auch die anderen Protagonisten kennen: Elsa Young, die Ärztin auf dem Schiff, Cole Nesmith, den gutaussehenden Bandleader der Schiffskapelle, Isaac den Barmann und zu guter Letzt auch Andrew den Kellner. Jeder von Ihnen wird in den 19 Kapiteln des Spiels seine ganz eigene Rolle spielen und es ist an uns, die Hinweise richtig zu deuten, um das Rätsel um die Titanic zu lösen. Es geht um Leben und Tod, denn das besagte “Rätsel” ist nichts geringeres als eine Bombe. Und die sollten wir schleunigst finden…

Dieser Auftrag ist sozusagen der rote Faden, der sich durch das Spiel zieht, wobei wir uns zunächst vermeintlich kleineren Aufgaben zuwenden. Ganz im Stile bekannter Wimmelbildspiele suchen wir zunächst 10 Koffer in einer hoffnungslos unordentlichen Kajüte. Anschließend muss man weitere Gegenstände suchen, wirft einen Blick in fremde Tagebücher und versucht eine zerrissene Textnachricht wieder zusammenzusetzen. Und diese Nachricht hat es in sich: “Es ist eine Bombe an Bord der Titanic II. Alle werden sterben.”

Gesteuert wird das Spiel praktisch ausschließlich mit dem Touchpen, wobei der untere Bildschirm für die Detailsuche nach Gegenständen herhalten muss, während man oben eine Übersicht sieht und diverse Zusatzinfos eingeblendet bekommt. Die Steuerung gestaltet sich recht einfach und man hat den Dreh eigentlich schon nach wenigen Spielminuten raus, so daß auch Neulinge eigentlich keine Probleme bekommen sollten.

Auch optisch macht “Titanic Mystery” einen gelungenen Eindruck. Die Grafik ist für ein DS-Spiel dieser Art durchaus ordentlich, auch wenn man sich sicherlich einige Animationen mehr gewünscht hätte. Die zu suchenden Objekte sind gut in den Hintergrund portiert und sind damit auch nicht immer ganz leicht zu finden. Leider gibt es keinerlei Sprachausgabe, so daß man alle Texte lesen muss – schade. Die Hintegrundmusik ist recht pianolastig und wiederholt sich allzu schnell wieder. Wieder schade.

Features:

  • 30 originalgetreue Szenen an Bord der Titanic – mit Liebe zum Detail gestaltet.
  • Knifflige Mini-Spiele
  • Eine fesselnde Geschichte mit rund 200 Aufgaben und Rätseln

Fazit

Für PC nicht so der Hit, auf der NDS durchaus zu empfehlen. Spielerisch unterscheiden sich beide Versionen nicht maßgebend, aber Wimmelbildspiele am PC gibt es zu Hauf, aber auf der NDS ist der Markt noch nicht so überflutet. Das verhilft "Titanic Mystery" zu einer guten Wertung im oberen Drittel. Daumen hoch!
Grafik
67%
Sound
65%
Gameplay
70%
Steuerung
72%

Gesamtwertung

%

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