Spieletest: OMG Zombies! (PC)

2784 0 0 2. April 2014
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Oh mein Gott, Zombies! So lautet natürlich die wörtliche Übersetzung dieses netten, kleinen, sehr blutigen Spiels, in welchem es, wie solle es auch anders sein, darum geht Zombies abzuknallen. Und das sind nicht wenige. Wie man es schon aus etlichen anderen Spielen, Spielereihen, Filmen oder Serien kennt, sind die lästigen Viecher quasi überall.

“Wie geht es unserem… Testobjekt denn heute…?”

Tja, dem gehts nicht so gut. Wie auch der gesamten Stadt Redfield (sehr passender Name), welche von Zombies überrannt wurde. Am Anfang des Spiels erfährt man, über “Comicseiten”, welche man lesen kann, was genau in Redfield passiert ist. Ihr seid nun ein überlebender Elitesoldat und müsst euch durch die Zombiehorden, Level für Level, kämpfen. Wer hier nun aber an eine Art Ego-Shooter und nahezu unendlich viel Munition denkt, der liegt falsch. Pro Level gibt es immer nur ein Bild, auf welchem die Zombies vor sich hinkreuchen, und man hat nur (zumindest anfangs) 3 Schuss Munition. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie soll man mehr als 50 Zombies mit nur 3 Schuss eliminieren. Das löst sich zumindest anfangs noch sehr einfach. Erschiesst man den richtigen Zombie, an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit, dann nimmt er noch ein paar seiner untoten Kumpels mit in den zweiten und entgültigen Tod. Je nachdem, wie gut der Zombie stand, kann man somit ziemlich viele Untote Zeitgenossen mit nur einem Schuss töten. Das Level endet, wenn jeder Schuss verbraucht ist. Hat man nun eine gewisse Prozentzahl, oder höher, erreicht, bekommt man entweder mehr oder weniger Geld. Dieses Geld kann man zum “upgraden” nutzen. Ob nun bestimmte Zombiearten oder die eigene Waffe. Man kann den “Explosionsraduis” der Zombies erhöhen, den Schaden oder auch die Population. Man kann die Munitionszahl seiner Waffe erhöhen (hier aber immer nur um einen Schuss) oder auch den Schaden an sich. Je besser das Upgrade, desto teurer ist es auch. Habt ihr allerdings in einem Level beispielsweise nur 70% geholt, könnt ihr es beliebig oft wiederholen, was aber natürlich nicht jedes Mal Geld gibt. Das Upgraden wird von Level zu Level wichtiger, da immer mehr und immer verschiedenere Zombies durch die Gegend laufen und euch das Leben schwer machen.

Erst denken, dann schiessen!

Das sollte man bei “OMG Zombies” wirklich tun. Denn nicht immer steht ein Zombie an der richtigen Stelle und man könnte eine Kugel verschwendet haben. Ausserdem gibt es viele verschiedene Arten von Zombies. Es gibt die normalen, welche bei ihrem Tod “explodieren”, und so noch ein paar Kollegen mitnehmen, es gibt dicke Zombies, deren Explosionsraduis ein wenig größer ist, sowie Cop-Zombies, welche ein oder mehrere Schüsse abfeuern, wenn sie sterben. Hier empfiehlt sich, auf die Blickrichtung des Zombies zu achten, bevor man auf ihn schiesst. Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Zombiearten, welche alle verschiedene Eigenschaften haben. Und pro Level wird es schwieriger und umfangreicher. Also, erst denken, dann schiessen!

Die Grafik ist nun nicht die allerbeste. Sie erinnert eher an ein Retrospiel aus den 90ern, wobei der Soundtrack widerum ganz angenehm ist. Die Steuerung ist recht simpel also wenn man nicht so genau auf die Grafik schaut, dann kann man sich “OMG Zombies” auf jeden Fall mal anschauen.

Fazit

Netter, blutiger Zombiespaß für zwischendurch. Doch die Grafik ist sehr eintönig und veraltet.
Grafik
50%
Sound
75%
Gameplay
70%
Steuerung
80%

Gesamtwertung

75%

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